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Dinslaken/Voerde/Hünxe
Mehr Polizei beim Voerder Karnevalszug

Dinslaken/Voerde/Hünxe: Mehr Polizei beim Voerder Karnevalszug
Polizei und Ordnungskräfte werden beim Karnevalszug deutlich Präsenz zeigen. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Es werden deutlich mehr Kräfte als im Vorjahr eingesetzt. Auch die Stadt Voerde ist mit "breiter Mannschaft" unterwegs. Von Heinz Schild

"Wenn man ganz viel Personal auf die Straße schickt, macht sich das offensichtlich bemerkbar", saget Franz-Josef Kuhmann, Pressesprecher der Kreispolizei Wesel. Dass es an Altweiberfastnacht relativ ruhig geblieben ist und die Polizei kaum einschreiten musste, führte Kuhmann auch auf die sichtbare Präsenz der Beamten zurück. In Dinslaken wurde am vergangenen Donnerstag ein 29-Jähriger verhaftet, wie die RP bereits berichtete, der auf dem Altmarkt Frauen belästigt und bedrängt haben soll. Eine Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und daraufhin die Polizei zu Hilfe gerufen. Weitere Zeugen hatten den Mann, der dann auch noch randalierte, bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten. Keine Präsenz auf der Straße zeigte an Altweiber das Dinslakener Ordnungsamt. "Große Personalprobleme", machte Stadtpressesprecher Horst Dickhäuser dafür verantwortlich, dass niemand draußen gewesen sei.

Nun nähert sich der Karneval allmählich seinem närrischen Höhepunkt, den der Tulpensonnntagsumzug für Voerde und Umgebung darstellt. Und auch beim närrischen Lindwurm, der sich morgen ab 11.11 Uhr durch die Voerder Innenstadt schlängelt, wird die Polizei Präsenz zeigen. Genaue Zahlen zu den eingesetzten Kräften wollte Polizeisprecher Kuhmann nicht nennen, doch kündigte er an, dass diesmal wesentlich mehr Kräfte als im Vorjahr unterwegs sein werden - in Uniform sowie in Zivil. "Wir tun alles, damit es beim Zug friedlich und ruhig zugeht und die Menschen unbeschwert Karneval feiern können", bekräftigte Kuhmann.

Unterstützt werden die Polizeibeamten durch Personal der Stadt Voerde. "Wir sind Sonntag mit breiter Mannschaft unterwegs", erklärte gestern Bürgermeister Dirk Haarmann. Kräfte des Ordnungsamtes werden die Einhaltung des geltenden Glasverbots beim Karnevalszug überwachen, und Mitarbeiter des Jugendamtes werden sich um Jugendschutzangelegenheiten kümmern.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht - auch in Sachen Sicherheit", sagte Stefan Schmitz, der für den Voerder Karnevalsverein (VKV) als Veranstalter den Zug organisiert. Er bestätigte, dass mehr Polizisten im Einsatz sind, die für ein friedliches Miteinander sorgen werden, damit jung und alt feiern können. Der Karnevalszug besteht diesmal aus 30 Wagen, Musikzügen und Fußgruppen, die jecke Stimmung unter den Narren verbreiten wollen. Mit dabei sind unter anderem der VKV, die Dinslakener Karnevalsvereine HCC Hiesfeld, "We sind wer dor", Rot-Gold, Blau-Weiß sowie aus Hünxe "Jeck in Hünx" und aus Walsum die KG Gruen-Weiss. Für Musik sorgen die Spielleute aus Mehrum und Voerde, die Musikvereine David Keppeln und Zieüwent Marienfelde sowie der Wagen "Rock am See", auf dem eine Band fährt, die live spielt. Erstmalig im Zuge mit dabei ist der Wagen "Bunte Zukunft". Die Teilnehmer des Zuges haben sich mit reichlich Wurfmaterial eingedeckt, das sie dann unter die Narren bringen werden. Geworfen werden Schokolade, Pralinen, Chipstüten, Mars, Bounty und viele weitere hochwertige Naschereien. Nach Ende des Zuges kann noch bis gegen 17 Uhr weiter Straßenkarneval gefeiert werden.

Quelle: RP
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