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Dinslaken
Minzenmay (FDP) drängt auf Senkung der Kreisumlage

Dinslaken. Der Kreis Wesel hat für den Landrat einen Audi A 8 statt eines A 6 als Dienstwagen gemietet. Dafür musste Dr. Ansgar Müller, Chef der Kreisverwaltung, sich bereits einige Kritik anhören. Nun hat sich FDP-Ratsherr Bernd Helmut Minzenmay mit einer Anfrage an den Bürgermeister der Stadt Dinslaken gewandt.

Der Liberale will wissen, ob das Stadtoberhaupt die aktuelle Dienstwagenbestellung zum Anlass nehmen will, um gegebenenfalls in einer gemeinsamen Aktion mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden auf eine Senkung der Kreisumlage zu drängen. Denn die Bestellung eines gehobenen Oberklasse-Fahrzeugs als Dienstwagen wird in diesen für die Kommunen wirtschaftlich schwierigen Zeiten als unpassend angesehen.

Nach Einschätzung von Minzenmay dokumentiert der Landratmit seinem neuen Dienstfahrzeug "nicht nur ein auffälliges Anspruchsdenken, sondern signalisiert, dass im Haushalt des Kreises Wesel durchaus noch beachtliche finanzielle Spielräume vorhanden sind".

Der FDP-Ratsherr erinnert daran, dass sich der Dinslakener Stadtrat in seiner Sitzung im Dezember des vergangenen Jahres auf Grund der kommunalen Haushaltslage damals noch ablehnend mit der Frage befasste, ob Schülergruppen des Projekts "fifty-fifty" die zugesagte Erfolgsprämie in Höhe von 3000 Euro gezahlt werden konnte.

Das Konsumverhalten des Landrats gebe Anlass, die gegenwärtige Höhe der Kreisumlage erneut auf den Prüfstand zu stellen, erklärt Minzenmay.

(hsd)
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