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Gesundheitstag in Dinslaken
Mit dem E-Mobil an die Smoothiebar

Gesundheitstag in Dinslaken: Mit dem E-Mobil an die Smoothiebar
Testfahrt: Max Kämper, Auszubildender des Gesundheitszentrum Lang weißt RP-Mitarbeiter Florian Langhoff auf dem E-Fahrrad ein. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken. Beim Gesundheitstag auf der Trabrennbahn gab es für die Besucher viele Angebote zum Ausprobieren. Und das kann, auch wenn es hier eigentlich um die Gesundheit geht, durchaus Spaß machen, wenn man sich darauf einlässt. Von Florian Langhoff

Eine Veranstaltung mit dem Titel "Gesundheitstag" klingt nur bedingt nach Spaß und eher nach viel Informationen. Die gibt es an den Ständen im Tribünenhaus und in der grünen Halle der Trabrennbahn natürlich in rauen Mengen. Außerdem aber ein Sammelsurium der Selbstversuche. Vom eigenen Körperfettanteil über den Blutzuckerspiegel bis zum Testosteronwert könnte man hier alles messen lassen. Dann vielleicht doch lieber nach draußen auf die Fahrzeug-Teststrecke.

Am Stand des Gesundheitszentrums Lang kann man verschiedene Fortbewegungsmittel ausprobieren. Darunter natürlich die bekannten E-Mobile. Malte, das Hundemaskottchen der Malteser-Apotheke, dreht gerade einige Runden auf einem der Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Mit Geschwindigkeiten bis zu 15 Stundenkilometern lässt man mit denen problemlos Fußgänger und durchschnittliche Radfahrer hinter sich. Allerdings gibt das Mobil im Rückwärtsgang einen Piepston von sich, den man sonst nur von rangierenden 40-Tonnern kennt. "Sicherheit geht vor", kommentiert Max Kämpfer, Auszubildender des Gesundheitszentrums Lang, das Piepsen.

Dann doch lieber eine Runde mit dem elektrisch angetriebenen Trike drehen. Das Modell "Easy Rider" klingt schon nach beinhartem Bikergefährt. Hier muss man noch selbst in die Pedale treten, allerdings machen zwei Räder hinten das Fahrrad stabil und ein Sitz das ganze außerordentlich bequem. Nach kurzer Einweisung kann es losgehen. Im höchsten Gang reichen einige Tritte in die Pedale, um das Gefährt auf 25 Stundenkilometer zu beschleunigen. Fahrspaß, den man so nicht unbedingt erwartet hätte, obwohl man sich erstmal an die veränderte Sitzposition und Steuerung gewöhnen muss.

Doch auch in den Hallen gibt es einiges zu entdecken. Am Stand von Logopädin Jutta Franz-Paul, die Praxen in Voerde und Wesel hat, kann man sich etwas selbst testen. Über eine Konstruktion von Plastikschlauch und silberner Ohrmuschel höre ich Tiergeräusche an. Im Kasten daneben gilt es verschiedene Gegenstände zu ertasten und dann muss noch ein Tischtennisball auf einem verkleinerten Fußballfeld ins Tor gepustet werden. "Das sind alles Sinne und Fähigkeiten, die wir zum richtigen Verstehen und zur richtigen Anwendung von Sprache brauchen", erklärt Jutta Franz-Paul. Und auch wenn die spielerische Erprobung dieser Fähigkeiten eher für Kinder gedacht wird, macht sie auch mehreren Erwachsenen Spaß. Und auch diese zählen häufig zu den Patienten der Praxis für Logopädie und Lerntherapie.

Fehlt nur noch ein Besuch an der Theke. Statt Hopfen und Malz gibt es hier Spinat und Salatgurken. Die haben Wencke Beermann und Dorothea Jansen vom Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland mittels Mixer in einen grünen Smoothie verwandelt. "Viele unserer Besucher sind bei diesen Zutaten erstmal skeptisch, aber den meisten schmeckt es dann doch", sagt Wencke Beermann. Es schmeckt auf jeden Fall sehr viel besser, als die Zutatenliste des gesunden Getränks erwarten lässt. Aber es gibt die Smoothies auch mit Beeren in roter Farbe und mit exotischen Früchten in Gelb. Gesund, bunt, lecker. Die passenden Rezepte können sich die Besucher am Stand nach dem Probieren direkt mit nach Hause nehmen. Nur einer der vielen Tipps für einen gesunderen Alltag, die es hier zu finden gibt.

Quelle: RP
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