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Dinslaken
Mit Flixbus bald von Wesel nach Mailand

Dinslaken: Mit Flixbus bald von Wesel nach Mailand
Am Busbahnhof im Schatten der Hochhäuser an der Dinslakener Landstraße hält der Flixbus fast täglich. FOTO: Archivfoto
Dinslaken. Ab dem 25. August kann man vom Weseler Busbahnhof aus mit dem Nachtbus über die Schweiz nach Norditalien fahren. Das hat Flixbus-Beirat Torben Greve im Gespräch mit der RP mitgeteilt. Der stammt übrigens aus Schermbeck. Von Klaus Nikolei

Seit gut einem Jahr kann man vom Weseler Busbahnhof aus mit dem grasgrünen Flixbus um kurz nach 9 Uhr fast täglich (außer dienstags) in die Bundeshauptstadt fahren. Ab dem 25. August werden Menschen, die das Fernweh packt, in Wesel auch in einen Flixbus Richtung Süden steigen können. "Die Endstation wird Mailand sein", sagt Torben Greve, der im Beirat von Marktführer Flixbus sitzt. Eigentlich sollte die Linie N11 ebenfalls im Sommer 2015 an den Start geben. "Doch die Genehmigung der Linie hat sich durch die Schließung des Busbahnhofs in der Kölner Innenstadt in die Länge gezogen", sagt Greve, der dem Wunsch der RP nach einem Gespräch gerne erfüllt. So wie vor zwei Jahren schon. Damals war der heute 41-Jährige noch Geschäftsführer und Mitbegründer des Berliner Unternehmens MeinFernbus, das in der Zwischenzeit mit Flixbus fusioniert ist.

Zwar ist Torben Greve aus dem operativen Geschäft ausgestiegen, dafür arbeitet er nun im Hintergrund an "strategischen Projekten", wie er sagt. Demnächst wohl auch von Australien aus, wo er mit seiner Frau und den Kindern (vier und sieben Jahre) Urlaub und Beruf für mehrere Monate miteinander kombinieren wird. "Denn jetzt habe ich endlich mehr Zeit für die Familie. Und ob ich nun im Berlin am Computer sitze oder in Australien, spielt heutzutage keine Rolle", sagt Greve.

Seine Heimatgemeinde, der er unter anderem immer an Kilian einen Besuch abstattet, wird übrigens auch in nächster Zukunft bei den Planungen neuer Linien keine Rolle spielen. "Denn Flixbusse fahren ja ab Wesel und Dorsten", sagt er.

Die Linie 331, die von Xanten über Wesel, Hamminkeln, Bocholt, Borken, Dülmen, Münster, Warendorf und Güterslohn nach Hannover und Berlin führt, wird nach Auskunft von Greve "gut angenommen". Vor allem auch an Wochenenden. Etwa acht Stunden dauert die Fahrt in die Bundeshauptstadt - wenn denn der Verkehr reibungslos fließt. Tickets nach Berlin gibt's, wenn man sie frühzeitig übers Internet bucht, ab 25 Euro. Nach Münster (zwei Stunden Fahrtzeit) kostet die einfache Fahrt fünf Euro. Zurück geht's dann um 17.55 Uhr. "Diese Verbindung ist vor allem auch für Schulklassen und Vereine interessant, die früher einen ganzen Bus mieten mussten", sagt Greve. Und auch Senioren nutzten den Flixbus verstärkt für "touristische Besuche in Münster". Zum Beispiel in der Weihnachtszeit.

Während der Xantener Busunternehmer Verhuven für die Linie 331 zuständig ist, hat Flixbus das Bocholter Unternehmens Klein-Wiele als Partner für die Strecke Bocholt, Wesel, Duisburg, Düsseldorf, Leverkusen, Bonn, Straßburg, Freiburg, Basel, Zürich, Mailand gewonnen. Die Nachtbusse fahren ab dem 25. August um 22 Uhr in Wesel am Bahnhof los und sind am nächsten Tag gegen kurz vor 11.45 Uhr in Mailand. Kosten: ab 33 Euro.

Ob nun Berlin oder Mailand: Mindestens ein Fahrgast muss 60 Minuten vor dem Start online ein Ticket gebucht haben, damit der Flixbus auch tatsächlich in der Kreisstadt hält. Wer das Risiko nicht scheut, kann auch einfach so zum Busbahnhof kommen und beim Busfahrer einen Fahrausweis bekommen.

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Quelle: RP
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