| 08.00 Uhr

Voerde
Mit regionalen Themen Richtung Landtag

Voerde. CDU-Kandidatin Charlotte Quik möchte in Düsseldorf lokale Themen nach vorne bringen.

Im Restaurant "Zur Arche" in Götterswickerhamm startete die CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik ihren Wahlkampf im Stadtgebiet. Punkten möchte die Kandidatin dabei vor allem mit lokalen Themen. "Ich bin ein Landkind", sagte sie ihren Parteifreunden. "Ich weiß, was wir im ländlichen Raum brauchen und das möchte ich in Düsseldorf nach vorne bringen."

Für die Wochen bis zur Landtagswahl hat sie sich ein Programm mit Themenwochen vorgenommen, bei dem sie vor allem mit den Wählern ins Gespräch kommen will. "Ich möchte Wahlkampf im Dialog mit den Menschen vor Ort machen", sagt Charlotte Quik.

Bei ihrer Rede zum Wahlkampfauftakt in Voerde ließ die junge Kandidatin (Jahrgang 1982) kaum ein gutes Haar an der derzeitigen rot-grünen Landesregierung. "Die Schlusslichtbilanz für Nordrhein-Westfalen ist extrem lang", sagte die CDU-Landtagskandidatin. Im Bereich Wirtschaft würde das Land irgendwo im Mittelfeld herumdümpeln, vor allem wegen einer "unternehmensschädigenden Politik" der Landesregierung, die Firmen mit einer Fülle bürokratischer Hürden in ihrer Entwicklung behindern würde. Im Bildungssystem würde sich, so Quik, langsam Verzweiflung breitmachen.

Die Lage an vielen Schulen im Land sei "katastrophal", weil es an Ausstattung fehle und Unterricht ausfalle. "Das Thema Inklusion wird mit der Brechstange umgesetzt", kritisierte Quik die Düsseldorfer Politik. Wenn irgendwo im Land etwas funktioniere, dann immer "trotz der Landesregierung" und nicht wegen dieser, wenn man Charlotte Quiks Aussagen folgt.

Genau das will die CDU-Landtagskandidatin ändern. "Wir haben bei vielen Themen die besseren Argumente", erklärte Charlotte Quik. Diese müsse man nur an die Wähler bringen. Und dazu müsse man die Menschen direkt ansprechen. "Man kann komplexe Sachverhalte nicht kurz erklären", sagte die Kandidatin.

Unterstützung bekam sie von der CDU-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU im Kreis Wesel, Sabine Weiss, die betonte, wie wichtig es im Superwahljahr sei, die Werte der CDU hochzuhalten und für Demokratie und die europäische Idee einzustehen. "Wir haben mit Charlotte Quik eine junge und dynamische Kandidatin, die unsere Werte authentisch vermittelt", sagte Sabine Weiss.

(fla)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Voerde: Mit regionalen Themen Richtung Landtag


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.