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Voerde
Miteinander leben - miteinander lernen

Voerde. Die Evangelische Familienbildungsstätte Voerde besteht seit 40 Jahren. 1976 hat sie die ersten Kurse angeboten.

40 Jahre ist es mittlerweile her, dass die ersten Kurse der Evangelischen Familienbildungsstätte (Fabi) stattfanden. Das Motto lautet: miteienander leben - miteinander lernen. Es war im Jahre 1975, als eine große Fläche um Teichacker und Buschacker in Voerde neu bebaut wurde, viele Familien zogen damals in die dort neu entstandenen Wohnungen ein. Für die Evangelische Kirchengemeinde Götterswickerhamm war ein spezielles Areal vorgesehen, um dort ein Gemeindezentrum zu errichten. Doch angesichts der damaligen Anforderungen entschloss sich das Presbyterium mit Pfarrer Paulgerhard Lohmann an der Spitze für einem anderen Weg: es wurde eine Familienbildungsstätte gegründet, die durch ihr Angebot besonders gut auf die Bedürfnisse der Familien eingehen konnte. Das war die Geburtsstunde der Voerder Fabi.

In einer umgebauten Mietwohnung am Buschacker 4 wurden dann im April 1976 die ersten Kurse durchgeführt. Die ehrenamtliche Leitung der Fabi hatte Elle Rickmann inne, Leiterin des Diakonischen Werks in Dinslaken. Damals wurden die Kurse der Fabi von etwa 800 Teilnehmern besucht. Vor der Anerkennung als Bildungseinrichtung und damit der Förderung mit Landesgeldern stand aber noch der Erarbeitung und Zusammenstellung eines stattlichen Programms mit rund 2400 Unterrichtsstunden im Jahr. Als das 1978 erreicht war, konnte die erste hauptamtliche Leiterin, Friederike Bleul-Neubert, eingestellt werden.

In den Jahren des Aufbaus wuchs die Abteilung der Spielgruppen, Miniclubs, Schwimmkurse für Babys und Elternseminare. Auch die Geburtsvorbereitung spielte schon damals eine große Rolle. Darüber hinaus gab es Nähkurse und Gymnastikgruppen. Bereits Anfang 1980 konnte die Fabi in fast allen Gemeinden des Kirchenkreises Dinslaken ihre Kurse anbieten.

1984 übernahm dann Wolfgang Milinski als neuer Leiter die Einrichtung und stellte sie - nach schmerzlichen Kürzungen der Landesmittel - auf eine stabile Basis. Seit 1997 ist Pfarrer Harald Eickmeier Vorsitzender des Trägervereins.

Im Jahr 2000 konnte die Fabi in größere Räumlichkeiten im "Hühnerfeld" umziehen. Seitdem wurde das Angebot ständig weiter entwickelt. Ein Qualitätsmanagement wurde eingeführt. Ein Schwerpunkt des Angebots liegt immer noch im Eltern-Kind-Bereich. Als zweiter Schwerpunkt ist der Bereich "Gesundheit - Bewegungsförderung" mit zahlreichen Gymnastik- und Entspannungskursen dazu gekommen. Mittlerweile besuchen im Jahr etwa 5000 Frauen, Männer und Kinder die Kurse der Familienbildungsstätte.

Kürzlich ist das neue Programm für das zweite Halbjahr 2016 erschienen. Hier bietet die Fabi wieder rund 200 Kurse und Veranstaltungen in Dinslaken, Voerde, Hünxe und Walsum rund um das Thema "Familie" an. Die Anmeldungen zu den verschiedenen Veranstaltungen laufen. Das neue Halbjahresprogramm ist erhältlich in den evangelischen Gemeindehäusern, Kindergärten, Apotheken, Arztpraxen sowie bei zahlreichen Geldinstituten. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02855 98042 und im Internet unter: www.fabi-voerde.de

Quelle: RP
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