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Dinslaken
Modellierung der Emschermündungsaue beginnt

Dinslaken. Gut 7000 Kubikmeter Erde müssen noch zum Klärwerk Emschermündung transportiert werden.

Die neue Emschermündung in Dinslaken nimmt weiter Form an. Nachdem die Emschergenossenschaft zum Ende des vergangenen Jahres bereits den neuen Norddeich für die künftige Emscher errichtet hat, wird nun der Aushub der späteren Auenlandschaft fortgesetzt.

Zirka drei Viertel der rund 30. 000 Kubikmeter Erde, die über die Konrad-Adenauer-Straße zum Klärwerk Emschermündung bewegt werden, wurden bereits abtransportiert. Wenn die Witterung in den kommenden beiden Wochen mitspielt, will die Emschergenossenschaft auch das letzte Viertel weggeschafft haben. Im Rahmen der aktuellen Erdaushubarbeiten werden zirka 30.000 Kubikmeter zum Klärwerk Emschermündung transportiert, der Rest verbleibt zur Modellierung der Dämme und Deiche an der Emschermündung und wird voraussichtlich ab dem Frühjahr über die Frankfurter Straße nach Voerde (Deltaport) transportiert. Für die neu gestaltete Böschung auf der rechten Seite der künftigen Emscher-Flusslandschaft wurde übrigens Boden verwendet, der vor Ort ausgehoben und nicht wegtransportiert wurde.

In diesem Jahr werden sich die Arbeiten der Emschergenossenschaft auf die Modellierung der neuen Mündungsaue westlich der Brücke Hagelstraße konzentrieren. Gemeint ist damit konkret der Bereich zwischen Hagelstraße und Rhein, unmittelbar vor dem Hof Emschermündung.

Mit den Arbeiten östlich der Brücke Hagelstraße in Richtung des Bahndammes wird die Emschergenossenschaft aber nicht vor 2017 beginnen.

Die neuen Dämme und Deiche werden in den kommenden Jahren zunächst nur modelliert, auch das Auenfeld der neuen Emscher wird gestaltet, bevor dann in einigen Jahren der Rheindeich geöffnet und die neue Emschermündung in Betrieb genommen werden kann. Im Falle eines Rhein-Hochwassers bietet die neue Emschermündung übrigens ein Fassungsvolumen von rund einer Million Kubikmeter.

Quelle: RP
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