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Dinslaken/Voerde/Hünxe
Neue Wohnungen müssen gebaut werden

Dinslaken/Voerde/Hünxe: Neue Wohnungen müssen gebaut werden
Ein neuer Wohn- und Geschäftshauskomplex entsteht in der Dinslakener Altstadt auf dem ehemaligen Hackfort-Grundstück. Dort, in unmittelbarer Nähe der Sankt-Vincentius-Kirche, baut die Firma Tecklenburg. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Die NRW.BANK hat auch für Dinslaken, Voerde und Hünxe spezielle Wohnungsmarktprofile erstellt, die die gegenwärtige Situation in den drei Kommunen abbilden und Vergleiche ermöglichen. Von Heinz Schild

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten, ist gegenwärtig - auch angesichts der Flüchtlingssituation - eine große Herausforderung für die Kommunen. Wie sich die Wohnraumsituation in den Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen gegenwärtig darstellt, zeigen die Wohnungsmarktprofile der NRW.BANK, die jetzt in einer aktualisierten Auflage erschienen sind. Auch für Dinslaken, Voerde und Hünxe liegen diese Wohnungsmarktprofile vor.

Für das Jahr 2014 wird für Dinslaken ein Bestand von 33.117 Wohnungen ausgewiesen. Davon befinden sich 39,3 Prozent in Ein- und Zweifamilienhäusern, 57,1 Prozent in Mehrfamilienhäusern. Der Anteil des geförderten Mietwohnungsbestandes in Mehrfamilienhäusern beträgt 12,7 Prozent. Fast die Hälfte aller Wohnungen (genau 47,2 Pozent) wurde vor 1970 gebaut. Die Dinslakener Bevölkerungszahl wird für das Jahr 2014 mit 67.065 angegeben. Die Zahl der Haushalte basiert auf dem Zensusstichtag von Mai 2011 und betrug 33.634. Die Haushaltsgröße liegt im Schnitt bei 2,1 Personen. Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 15 Prozent, 66,1 Prozent der Dinslakener sind im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre). Der mittlere Preis für baureifes Land wird für 2014 mit 230 Euro je Quadratmeter angegeben, die mittlere Nettokaltmiete liegt bei sechs Euro pro Quadratmeter.

Der Bestand an Wohnungen in Voerde wird für das Jahr 2014 mit insgesamt 16.848 ausgewiesen. Der Anteil an Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern beträgt danach 51,2 Prozent, 46,4 Prozent entfallen auf Mehrfamilienhäuser. Der Anteil an geförderten Sozialwohnungen beträgt zehn Prozent. 41,9 Prozent der bestehenden Wohnungen wurden vor 1970 errichtet. Die durchschnittliche Haushaltgröße in Voerde beträgt 2,2 Personen. Die Voerder Bevölkerungszahl für 2014 wird mit 36.267 angegeben, der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 15,3 Prozent, 65,4 Prozent der Voerder sind im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre). Der Anteil der über 75-Jährigen liegt bei 11,5 Prozent. Der mittlere Preis für baureifes Land in Voerde betrug 2014 rund 165 Euro je Quadratmeter, die mittlere Nettokaltmiete lag bei 5,49 Euro je Quadratmeter.

Von den 6116 Wohnungen, die im Jahre 2014 in Hünxe registriert waren, befanden sich 70,4 Prozent in Ein- und Zweifamilienhäusern, 25,7 Prozent in Mehrfamilienhäusern. Der Anteil des geförderten Mietwohnungsbestandes an allen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern beträgt 5,5 Prozent, wie die Statistik für die Gemeinde weiter ausweist. 37,7 Prozent des Wohnungsbestandes sind vor 1970 gebaut worden. Die Bevölkerungszahl beträgt 13.516, die Zahl der Haushalte wird mit 6167 angegeben, die durchschnittliche Haushaltsgröße beträgt 2,2 Personen. Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 14,2 Prozent, der der 15- bis 65-Jährigen bei 63,6 Prozent, 12,8 Prozent sind über 75 Jahre alt. Der Preis für baureifes Land betrug in Hünxe 160 Euro je Quadratmeter, die Nettokaltmiete machte 5,70 Euro je Quadratmeter aus. Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Eigentümer ist das Land NRW. Die Bank bündelt Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union. Sie arbeitet mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. Die Wohnungsmarktprofile sind als PDF-Dateien auf der Webseite der NRW.BANK abrufbar unter der Internetadresse: www.nrwbank.de/wmp

Quelle: RP
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