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Dinslaken/Hünxe.
Osttangente: Verlängerung rückt ein Stück näher

Dinslaken/Hünxe.: Osttangente: Verlängerung rückt ein Stück näher
Am Kreisverkehr an der Kohlenmischhalle soll die Umgehungsstraße beginnen. FOTO: Hans Blossey
Dinslaken/Hünxe.. RAG hat das starke Interesse von Dinslaken und Hünxe an einer neuen Straßenverbindung anerkannt. Von Michael Turek

Manche Projekte brauchen halt ein wenig mehr Zeit als andere. Bei manchen Straßenbauprojekten müssen die Verantwortlichen einen langen Atmen haben. Die geplante Umgehungsstraße, die Lohberg mit Bruckhausen verbinden soll, gehört in diese Kategorie. Schon häufig haben sich Verantwortliche der Stadt Dinslaken und der Gemeinde Hünxe über eine schnellere und bessere Anbindung an die Autobahnauffahrt Dinslaken-Nord unterhalten. Entstanden ist die Idee der Verlängerung der Osttangente bis nach Bruckhausen. Nun scheint es, dass man ein Stückchen weiter gekommen sei. Mit der RAG, von der für die Umgehungsstraße Flächen benötigt werden, gebe es nun eine grobe Einigung über die Trasse. Wie Thomas Pieperhoff mitteilte, habe die RAG die von der Stadt Dinslaken favorisierte Variante akzeptiert. Auch weil hierbei am wenigsten Flächen benötigt würden.

Bislang hatte sich die RAG noch zurückgehalten, weil sie selbst erst schauen wollte, welche Grundstücke sie für die Grundwasserhaltung benötigt. Wie Pieperhoff weiter berichtet, haben die Verantwortlichen bei der RAG nun aber das starke Interesse von Dinslaken und Hünxe an einer neuen Straßenverbindung anerkannt.

Damit seien die Weichen gestellt und die beiden Kommunen können nun die Planungen weiter verfolgen. Die neue Straße soll am Kreisverkehr an der Kohlenmischhalle beginnen, eng am Wohncluster vorbeigeführt werden, dann einen Bogen machen und in die Hünxer Straße einmünden. Ob die Angaben von CDU-Politikern eintreffen werden, müsse sich zeigen. Sie hatten von einem Baubeginn im Jahre 2018 und von Baukosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro gesprochen.

Der genannte Baubeginn könne damit zusammenhängen, dass 2018 noch Bundesmittel fließen könnten. Bei den Baukosten handelt es sich um die reinen Straßenbaukosten.

Sind Brückenbauwerke oder Schallschutzmaßnahmen notwendig, erhöhe sich der Betrag noch. Fest steht, dass noch 2016 eine Planungsvereinbarung durch die Räte von Dinslaken und Hünxe verabschiedet werden soll.

Quelle: RP
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