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Voerde
Pilger beteten zur "Jungfrau der Armen"

Voerde. 54 Pilger, vor allem aus Voerde und Dinslaken, machten sich auf den Weg nach Banneux, zur "Jungfrau der Armen". Seit den 30er Jahren wird Maria dort unter diesem Namen verehrt. Das regnerische Wetter machte den Tag zu einer feucht-frommen Pilgerfahrt, was der geistlichen Atmosphäre jedoch keinen Abbruch tat. So gibt es in den Kirchen und Kapellen des Wallfahrtsortes genügend Gelegenheiten, trocken zu bleiben und sich dem Gebet zu widmen.

Manches Mal mussten die Pilger an den ersten Vers eines uralten Mariengebetes denken: "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesmutter." Die Pilgermesse am Morgen, zelebriert von Wallfahrtsrektor Leo Palm, dem der Voerder Diakon Thomas Holland assistierte, eröffnete die Pilgerzeit am Gnadenort. Auf Anregung von Papst Franziskus hatte man dort eine Pforte der Barmherzigkeit eröffnet, durch die die Pilger in den heiligen Bezirk eintraten.

Seinen Abschluss fand der Tag in der Krankensegnung, wo die Pilger in drei Sprachen Gott lobten und beteten. Eindrucksvoll ist dabei der Einzug der zahlreichen Krankenpfleger, Schwestern und Ärzte, vor allem aus Belgien und den Niederlanden, die sich ehrenamtlich darum kümmern, dass selbst schwer kranke Menschen die Wallfahrt unternehmen können.

Quelle: RP
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