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Voerde
Pläne zum Neubau der B 8 sind für Grüne indiskutabel

Voerde. Die vorgelegte Bundesverkehrswegeplanung 2030 ist für die Fraktion der Voerder Grünen insbesondere in Bezug auf die dort verankerte Neuplanung der B 8 "absolut indiskutabel" und gehört nach ihrer Einschätzung nicht ins Jahr 2016. Mit Kritik an den Planungen des Bundesverkehrsministeriums wird deshalb auch nicht gespart. "Statt den Pkw-Verkehr sinnvoll zu reduzieren und zu lenken, antwortet Berlin mit größeren Straßen auf die Herausforderungen der Zukunft. Dabei ist dies weder nachhaltig noch bürgerfreundlich: Bodendenkmäler werden ignoriert, die neu angelegte Parkanlage Haus Voerde spielt keine Rolle, die Rheindörfer sollen von der übrigen Stadt abgeschnitten werden", so die verkehrspolitischen Sprecher der Fraktion der Voerder Grünen, Ralf Dickmann und Boris Plich.

Sie lehnen dies ebenso ab wie die Eingriffe in Wohnungswald und Landschaftsschutzgebiete. Gemeinsam mit den anderen Parteien, den einzelnen Ratsvertretern und der Verwaltung in Voerde setzen sie sich für eine Überarbeitung der aktuelle Planung ein. Der Versuch, die Verkehrsprobleme in Dinslaken und Wesel zu lösen, könne und dürfe nicht einseitig zu Lasten von Voerde ausfallen, heißt es in der Stellungnahme der Grünen weiter. "Hier bedarf es intelligenter Lösungen, keiner Schnellschüsse", so Dickmann und Plich.

Am 10. Mai befasst sich auch der Voerder Stadtrat mit dem jetzt vorgelegten Bundesverkehrswegeplan 2030.

Quelle: RP
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