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Dinslaken
Polizei ermittelt Verdächtigen nach Firmeneinbruch

Dinslaken. Die Bearbeitung von Einbrüchen stellt die Kriminalpolizei vor großen Anforderungen. Von großer Bedeutung sind die Spurensuche sowie deren anschließende Sicherung an den jeweiligen Tatorten. Dass sich die Akribie der Beamten lohnt, zeigt erneut ein Fall, bei dem ein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Der Kripo gelang es, anhand der Gegenstände, die der Ganove am Tatort zurückgelassen hatte, ihn als Einbrecher in eine Firma an der Lanterstraße zu identifizieren: Am 13. Dezember vergangenen Jahres verschafften sich dort zunächst Unbekannte Zugang zu einer Halle.

Anschließend entwendeten die Täter etwa 40 Titankörbe mit den darin befindlichen 80 Nickelanoden aus den Galvanisierungsbecken. Hiernach flüchteten die Unbekannten. Die Kriminalpolizei stellte unter anderem umherliegende Kleidungsstücke sicher, die die Täter am Tatort zurück gelassen hatten. Die vom Landeskriminalamt untersuchten Sicherheitshandschuhe, die Strickmütze, eine Jeans sowie ein Pullover konnten zweifelsfrei als Spurenträger einem 47 Jahre alten Mann aus Bosnien-Herzegowina zugeordnet werden.

Dass der 47-Jährige sich beinahe komplett entkleidete, liegt an den hohen Temperaturen in dieser Halle, insbesondere rund um die Galvanikanlage. Der Mann aus Bosnien-Herzegowina, der sich mittlerweile nicht mehr in Deutschland aufhält, ist dringend verdächtig, an dem Einbruch in die Firma beteiligt gewesen zu sein. Zu seinen etwaigen Mittätern ist zurzeit noch nichts bekannt. Die Kripo ermittelt weiter.

Quelle: RP
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