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Dinslaken
Praktikum im Ausland auch für Handwerker

Dinslaken. Förderung im Rahmen der bundesweiten Initiative "let's go!" für Auszubildende und Gesellen.

Auslandserfahrung ist heute in den meisten Unternehmen gern gesehen. Dabei geht es nicht immer einzig allein um die Verbesserung der Sprache, sondern vielmehr darum, die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Umfeld fernab von Familie und Freunden zu erweitern. Und - dies gilt nicht nur für Berufe im kaufmännischen Bereich, auch im Handwerk sind Selbstständigkeit und Berufserfahrung über den Tellerrand hinaus von Vorteil. In früheren Zeiten waren es ja gerade die "fahrenden Gesellen", die zur Verbreitung neuer Technologien im ehrbaren Handwerk beitrugen.

Ob Friseurin, Maurer, Schornsteinfeger oder Elektronikerin - im Rahmen der bundesweiten Initiative "let's go!" werden ab sofort auch Auszubildende sowie Gesellinnen und Gesellen aus dem Handwerk bei Auslandsaufenthalten gefördert. Die Förderung setzt sich aus einem länderabhängigen Pauschalbetrag für Aufenthalt und Versicherung plus einer Fahrtkostenpauschale zusammen. Sie erfolgt im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ und bietet den jungen Handwerkerinnen und Handwerkern bis zu 12 Monate nach der Abschlussprüfung die Möglichkeit, einzeln und ohne Anbindung an eine Gruppenmaßnahme ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.

Informationen und Erfahrungsberichte zum Netzwerk zur Förderung von Auslandspraktika sind unter der Internetseite "http://www.letsgo-netz.de" abrufbar.

Quelle: RP
 
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