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Dinslaken
Preis für rheinischen Umweltschützer

Dinslaken. Klaus Markgraf-Maué mit Wolfgang Staab-Naturschutzpreis ausgezeichnet worden

Der niederrheinische Umweltschützer Klaus Markgraf-Maué hat den mit 20.000 Euro dotierten Wolfgang Staab-Naturschutzpreis in München erhalten. Markgraf-Maué, der in Kranenburg arbeitet, wurde für besondere Leistungen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung in Fluss- und Auenlandschaften ausgezeichnet. Bei dem Festakt in der Schweisfurth Stiftung würdigte Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), das Engagement des Flussexperten.

Klaus Markgraf-Maué ist Naturschutzreferent und Teamleiter bei der Nabu-Naturschutzstation Niederrhein in Kranenburg. Der studierte Biologe und Geograf arbeitet seit den 1990er Jahren in zahlreichen Projekten für den Schutz und die ökologische Entwicklung von Fluss- und Auenlandschaften. Besonders verdient gemacht hat er sich um die Erhaltung und naturnahe Entwicklung des Niederrheins und seiner Auen. So hat er im Rahmen des Nabu-Projektes "Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln" von 2001 bis 2008 etliche Modellmaßnahmen zur Revitalisierung degradierter Ufer initiiert.

Tschimpke beschrieb den Preisträger als mitreißenden Motivator, der alle Beteiligten an einen Tisch bringen könne. Markgraf-Maué selbst schilderte in seiner Dankesrede sein Anliegen, "das Leben zurück an die Flüsse zu bringen". Das bedeute für ihn, Flüsse als Lebensräume für Tiere und Pflanzen aber auch als Naherholungsräume für Menschen zu erhalten und zu renaturieren.

Quelle: RP
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