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Dinslaken
Radfahrer in der Fußgängerzone

Dinslaken. Per Fahrrad zwischen Neutorplatz und Altmarkt unterwegs. Mitten durch die Fußgängerzone. Das passiert häufig. Aber welche Risiken das mit sich bringt, ist in dem Moment wohl nur wenigen Radfahrerinnen und Radfahrern bewusst. Dabei geht es nicht nur um das Risiko, erwischt zu werden. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit herrscht ein reges Aufkommen in der Fußgängerzone. Dabei achten viele Innenstadtbesucherinnen und -Besucher aber mehr auf die Schaufenster als auf Fahrräder, die von vorne oder hinten angefahren kommen.

Mit etwas Pech kann es zu einem Zusammenstoß zwischen Fahrrad und Fußgänger kommen mit Verletzungsrisiko für die Beteiligten. Absteigen und Schieben trägt hier entscheidend zur Sicherheit bei. Die Fußgängerzone ist ein Bestandteil einer fahrrad- und autogerechten Stadtplanung. Die ersten Fußgängerzonen entstanden in den 1950er Jahren in der Phase des Wiederaufbaus nach den großflächigen Zerstörungen der Innenstädte im Zweiten Weltkrieg.

Die Grundidee war die Trennung der Verkehrsarten.Die beiden Knotenpunkte Neutorplatz und Altmarkt in der Dinslakener City sind für den Radverkehr geöffnet - allerdings mit einem Zusatzeichen, welches vom Radfahrer das Fahren in Schrittgeschwindigkeit verlangt. Um eine Verbindung zwischen den beiden frequentierten Plätzen auch für Innenstadtbesucher mit Rad attraktiv zu gestalten und die Sicherheit in Fußgängerzonen zu erhöhen, hat die Stadt Dinslaken kürzlich alle Ausweichrouten geprüft.

Zu den beiden bestehenden Umgehungen Klosterstraße und dem Rutenwallweg werden noch weitere Einbahnstraßen im Innenstadtbereich für das Radfahren in Gegenrichtung freigegeben werden. Dabei handelt es sich um die Lessing-, die Mörike- und die Poststraße sowie die Straße Am Rutenwall.

Quelle: RP
 
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