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Voerde
Schicke Neuwagen und chromglänzende Oldtimer

Voerde. Automobilausstellung in der Voerder Innenstadt: Besucher informierten sich über das Angebot. Auch Elektrofahrzeuge waren Thema. Von Annika Fabek

Fast wären die Autoausstellung der Werbegemeinschaft Voerde und der verkaufsoffene Sonntag ins Wasser gefallen. Doch auf die starken Regenschauer am Vormittag folgte strahlender Sonnenschein am Nachmittag. So nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, sich über Neuheiten zu informieren, Oldtimer zu begutachten und bei der Feuerwehr vorbeizuschauen.

Auf dem Alnwicker Ring präsentierten zehn Automobilhändler rund 130 Neuwagen. Die Besucher konnten Probe sitzen und sich nach einem möglichen neuen Auto umsehen. Zum viel diskutierten Thema Elektroautos sagt Michael Färber vom Autohaus Bernds: "Wir sind hier mit einem Elektroauto vertreten. Insgesamt kann man aber sagen, dass im Moment noch nicht viele Elektroautos verkauft werden. Das wird wohl noch einige Jahre dauern." Selbstständig bremsen oder einparken kann ein Auto, wenn ein Fahrassistenzsystem eingebaut ist. Diese Hilfen spalteten die Meinungen der Besucher. "Ich finde das gut. Die Fahrassistenzsysteme sorgen für eine höhere Sicherheit beim Fahren", sagt Willi Botschatzki. Dietmar Todtschweihs sieht es anders: "Ich halte sehr wenig davon. Die Technik müsste noch weiter verbessert werden. Man verlässt sich außerdem zu sehr auf die Technik, dadurch wird die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr geschmälert." Mike Ingenabel hat selbst kein Auto mit einem Fahrassistenzsystem, aber für Leute, die sehr viel fahren und die Gefahr besteht, dass sie dabei einschlafen, oder für Leute, die draufgängerisch fahren, könne das System lebensrettend sein.

Wer sich eher für die älteren Modelle interessierte, konnte sich in der Bahnhofsstraße verschiedene Oldtimer ansehen. Mit dabei war der Wagen von Heinrich Albersmann, ein roter Opel Rekord C. Wie er erzählt, wurde dieser im Jahr 1970 gebaut. Große Fahrzeuge hatte die Feuerwehr Voerde mit ihn die Innenstadt gebracht. Und einen Gurtschlitten, mit dem ein Auffahrunfall bei zehn Stundenkilometern simuliert wird. "Zehn Stundenkilometer klingt erst mal nicht viel", so Feuerwehrmann Detlef Berlin. "Aber bei einem Auffahrunfall mit dieser Geschwindigkeit nicht angeschnallt zu sein, ist sehr gefährlich", fügte er hinzu. Wie gefährlich das ist, zeigte sich, als der Sitz des Gurtschlittens plötzlich gegen das Hindernis raste und die Person darin nach vorne geschleudert wurde. Zum Glück angeschnallt.

Auch Kinder kamen auf ihre Kosten. Als Highlight gab es einen Übungsparcours mit kleinen Elektroautos.

Quelle: RP
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