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Dinslaken
Sintflutartiger Regen verwandelt Dinslakener Straßen in Seen

Dinslaken. Von den Starkregenfällen, die gestern Nachmittag gegen 16 Uhr einsetzten, war Dinslaken besonders stark betroffen.

In einigen Bereichen konnte die Kanalisation das Regenwasser gar nicht so schnell aufnehmen wie es vom Himmel herab prasselte. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich an innerstädtischen neuralgischen Punkten, wie beispielsweise auf der Fahrbahn der Gerhard-Malina-Straße und im Bereich weiterer Bahnunterführungen Seen. Zudem liefen im Stadtgebiet etliche Keller voll, so dass die Dinslakener Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken und ihre Pumpen anschließen musste.

Nach Aussagen des Meteorologen Dennis Dalter von der Meteo-Group kamen in Dinslaken um die 20 Liter Regenwasser pro Quadratmeter in der Stunde herunter. Daher empfiehlt sich für Bürger, die von einem Wasserschaden betroffen sind, sich mit ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen und abzuklären, wie es angesichts dieser enormen Wassermenge mit der Schadensregulierung aussieht.

Ein Radler kämpft sich auf seinem Drahtesel durch das Wasser. FOTO: Noack

Die Dinslakener Wehr hatte gestern allein bis 18 Uhr etwa 40 Einsätze zu absolvieren, wie Ulrich Borgmann, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, berichtete. Im Einsatz befanden sich über 80 Kräfte von der Hauptwache und den Einheiten Stadtmitte, Hiesfeld, Oberlohberg und Eppinghoven, die mit 13 Löschfahrzeugen und Gerätewagen unterwegs waren. Ein Schwerpunkt befand sich im Alt-Hiesfelder Dorf.

Ein Anwohner der Thyssenstraße, die unter Wasser stand, ärgerte sich über Autofahrer, die mit hoher Geschwindigkeit auf der überfluteten Straße fuhren und so das Wasser gegen Haustüren und Fenster spritzen ließen. Der Stadt dankt der Anwohner für die schnelle Hilfe.

(hsd)
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