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Dinslaken
Sozialbericht Dinslaken: Chancen von Arm und Reich

Dinslaken. Im soeben erschienenen Landessozialbericht hat sich die Stadt Dinslaken mit einem eigenen Beitrag beteiligt. Der städtische Sozialplaner Holger Mrosek geht darin der Frage nach, wo sich Arm und Reich und somit die Chancen an gleichberechtigter sozialer Teilhabe in Dinslaken verteilen. "Durch die Hilfe des Landes hatten wir Zugriff auf sehr kleinräumige Daten. So wurde es möglich, neben den bereits bekannten Stadtteilen auch Gebiete in Hiesfeld und dem Averbruch zu identifizieren, für die nun gezielte Förderstrategien entwickelt werden", erläutert Mrosek.

Dinslakens Erste Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann diskutierte bei der Vorstellung des Landessozialberichtes in Düsseldorf zusammen mit Professor Dr. Jörg-Peter Schräpler von der Ruhr-Universität Bochum das Schwerpunktthema des Sozialberichtes: Die Soziale Segregation. Auch in Dinslaken gibt es Gebiete, in denen die Startchancen für Kinder und Jugendliche deutlich schlechter sind. Dabei stellte die Beigeordnete klar: "Wir müssen alles tun, damit uns kein Kind verloren geht". Dinslaken setze dabei auf eine breit angelegte Prävention von Geburt an, um Armut und Ausgrenzung so weit wie möglich zu vermeiden.

Durch den Ausbau der Kommunalen Bildungslandschaft sollten erfolgreiche Bildungsverläufe gerade auch für benachteiligte Kinder unterstützt werden. Der Dinslakener Beitrag und der komplette Sozialbericht können auf der Homepage der Stadt unter dem Stichwort "Sozialbericht" heruntergeladen werden. www.dinslaken.de

Quelle: RP
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