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Voerde
SPD und Ratsherr Bergmann: Zwei Kreisverkehre für Möllen

Voerde. Die SPD-Fraktion und der parteilose Ratsherr Hans-Peter Bergmann fordern die Stadt in einem gemeinsamen Antrag auf, gegenüber dem Kreis Wesel und dem Land darauf hinzuwirken, dass an der Dinslakener Straße (K 17) in Möllen zwei Kreisverkehre errichtet werden. Es geht um die Ampelkreuzung an der Ecke Rahmstraße und um die Einmündung "Auf dem Bünder". Mit ihrer Forderung greifen die Sozialdemokraten und der Möllener Ratsherr das Anliegen eines Bürgers aus dem Voerder Stadtteil auf, der sich an sie gewandt hatte, wie SPD-Fraktionschef Uwe Goemann erläutert. Der Antrag steht in der morgigen Sondersitzung des Stadtrates auf der Tagesordnung.

Im Fall der Kreuzung Dinslakener Straße/Rahmstraße argumentieren SPD und Bergmann damit, dass diese stark von Schwerlastverkehr (aus und in Richtung B 8) frequentiert werde. Der Bereich sei besonders im südöstlichen Teil sehr eng ausgelegt. "Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu eklatanten Situationen beim Abbiegen schwerer Lkw mit Fußgängern und Radfahrern, da Sattelzüge fast ausschließlich den Fahrrad- bzw. Fußgängerweg überfahren müssen, um die Kurve zu nehmen." Die Antragsteller verweisen darauf, dass bei der Planung der Ampelanlage auch die Alternative Kreisverkehr durchleuchtet worden sei, aber durch das damals noch bestehende Haus zu wenig Platz vorhanden gewesen sei, um diesen zu realisieren. Die Situation sehe jetzt anders aus, da das Gebäude abgerissen wurde. Nun soll der Bau eines Kreisverkehrs erneut geprüft werden. Die Einmündung der K 17 zur Straße "Auf dem Bünder" stellt sich für SPD und Bergmann als "sehr unübersichtlich" dar. Während der Stoßzeiten komme es oft zu chaotischen und gefährlichen Situationen, die noch von der "prekären Parkplatzsituation des kleinen Geschäftszentrums sowie der Ein- bzw. Ausfahrt zur Tankstelle negativ beeinflusst" würden. Auch sei die Verkehrsinsel in Richtung Dinslaken eng gesetzt, so dass sowohl Lkw als auch Pkw regelmäßig die Borde zur Straßenmitte in der Kurve überfahren müssten. Im Arbeitskreis "Wohnumfeld" sei über die Alternative "Kreisverkehr" gesprochen und vom Planungsbüro als umsetzbar eingestuft worden, so die Antragsteller.

(P.K.)
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