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Dinslaken
Spendenrekord für "Bewegen hilft"

Dinslaken: Spendenrekord für "Bewegen hilft"
Das Lok-Ziehen auf dem Xantener Markt war nur eine von vielen Aktionen, mit denen Guido Lohmann Geld für gute Taten gesammelt hat. FOTO: Dieker
Dinslaken. Im Moerser Peschkenhaus feierte Guido Lohmann die bislang höchste Einnahme für seine sportliche Spendenaktion "Bewegen hilft". Insgesamt können über 61 000 Euro an karitative Einrichtungen ausgeschüttet werden. Von Jürgen Stock

Ein würdiger Rahmen für eine gute Sache: Im Moerser Peschkenhaus hat Guido Lohmann, Chef der Volksbank am Niederrhein, jetzt das Ergebnis seiner vier Wochen andauernden sportlichen Spendenaktion bekanntgegeben. Die mehr als 61 000 Euro, die viele Spender am Niederrhein zwischen Duisburg und Xanten zusammenbrachten, bedeuten einen neuen Rekord. Der symbolische Scheck, den Lohmann hochhielt, zeigte noch die Summe von 61 232 Euro. "Das war heute Morgen", sagte Lohmann, "inzwischen ist schon wieder etwas hinzugekommen." Und dann, ganz bankeruntypisch: "Ich find's geil." Im vergangenen Jahr waren 49 000 Euro gespendet worden - eine Summe, die der sportliche Volksbanker zuvor selbst für unmöglich gehalten hatte.

Entsprechend gut war die Stimmung, als Lohmann gestern die Weggefährten seiner zum Teil spektakulären Aktion begrüßte. Aufgrund der vielen Zusagen war die Veranstaltung kurzfristig vom Kastanienhof ins Moerser Peschkenhaus verlegt worden.

Lohmann selbst hatte vor der diesjährigen "Bewegen-Hilft"-Runde zugesagt, mindestens 250 Kilometer zu laufen oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zudem stemmte er mit Lokalprominenz Gewichte oder bewegte mit Helfern eine Lokomotive auf dem Xantener Marktplatz. Beim Training mit dem MSV Duisburg musste Ex-Kicker Lohmann im Moerser Aktiv-Sportpark hart ran. Dafür konnte er es beim Spaziergang mit de der "Lebenshilfe" im Freizeitpark etwas ruhiger angehen lassen. Darüber hinaus hatten viele Freunde Lohmanns eigene, zum Teil höchst kreative Ideen entwickelt, um zum Spenden zu animieren. So stellten Karsten Schubert und André Winnen ein spektakuläres Staffelrennen Mensch gegen Mofa auf die Beine, das als Video ein Renner in den sozialen Medien war.

Nachdrücklich wandte sich Lohmann mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation gegen Kritik an ehrenamtlichem Engagement: "Wer helfende Hände kritisiert, verschließt mit Vorsatz seinen Blick für die Not in unserer Gesellschaft." Die Spenden gehen an den Bunten Tisch und Klartext für Kinder in Moers, die Guttempler in Neukirchen-Vluyn, die Behinderten-Sportgemeinschaft und den Förderverein der Europaschule in Kamp-Lintfort, das Hospiz Haus Sonnenschein in Rheinberg, die Pfadfinder in Alpen, den Kinderschutzbund Peter Pan in Sonsbeck, die Obdachlosenberatung der Caritas und die Lebenshilfe in Moers sowie an die Suchtklinik St. Camillus Duisburg.

Quelle: RP
 
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