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Dinslaken
Spielpark-Bau startet im Sommer

Dinslaken. Vorschläge können noch in den nächsten zwei Wochen eingereicht werden.

Mit dem Spielpark geht der erste Baustein des im Jahre 2014 vorgelegten Entwurfs eines Spiel- und Bewegungskonzeptes für Schermbeck in die Umsetzung. Die Bürger wurden im Begegnungszentrum von Mitarbeitern des Essener Planungsbüros DTP und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung über den Stand der Planungen informiert. Noch haben Bürger 14 Tage lang die Möglichkeit, Vorschläge an die Verwaltungsmitarbeiter Gerd Abelt, Ingrid Mügge und Günter Gätzschmann heranzutragen. Sie sind die Ansprechpartner für die Umsetzung des Spielparkes.

Der geplante Spielpark umfasst im ersten Abschnitt den Spielplatz an der Schienebergstege (Stricker-Spielplatz) und das Umfeld der Maximilian-Kolbe-Schule sowie den Verbindungsweg zwischen beiden Bereichen. Für beide Bereiche wurden zwei Planungskonzepte vorgelegt, von denen das eine Konzept eine Umgestaltung für alle Generationen beinhaltet und das zweite Konzept die sportlichen Möglichkeiten für jüngere Menschen etwas mehr berücksichtigt.

Auf dem Stricker-Spielplatz steht ein Feierabendbereich mit einer Boulebahn im Plan, während im zweiten Entwurf ein größerer Kletterbereich entstehen könnte. Der Bereich der Maximilian-Kolbe-Schule sieht in beiden Entwürfen eine Nutzung der südlich an den Bolzplatz angrenzenden Wiese vor, entweder für die Anlage eines Niederseilgartens oder eines Hindernisparcours.

Im Gespräch mit den Planern nutzten die Bürger die Chance, Anregungen oder Bedenken zu äußern. Die einen wehrten sich gegen die Entfernung der großen Bäume und Hecken, andere vermissten Wasser auf den Spielplätzen. Eine Kindergärtnerin verwies darauf, dass die nun in den Spielpark einbezogenen Wege in Zukunft als unangenehme "Hunde-Toilette" dienten. Ein Besucher warnte vor dem Kauf solcher Spielgeräte, deren Reparaturen eines Tages kostspielig sein könnten.

Auf Basis der Anregungen, die vorgetragen wurden oder noch eingehen, wird das Planungsbüro einen überarbeiteten Entwurf erstellen und dem Bau- und Liegenschaftsausschuss vorlegen. Im Frühsommer soll es eine Umsetzungswerkstatt geben, die sich mit der Ausstattung der Spielplätze befasst. Mit der Baumaßnahme, für die Fördermittel in Höhe von 120.000 Euro genehmigt wurden, soll im Sommer begonnen werden.

Weitere Maßnahmen des Spiel- und Bewegungskonzeptes sollen bis 2020 im Jahresrhythmus umgesetzt werden. Dazu gehören ein Sportband, ein Abenteuerband, ein Landschaftsspiel und die "Schermbecker Piazza" im Umfeld des Rathauses. Die gesamten Fördermittel betragen nach derzeitigem Stand mehr als eine Million Euro.

(hs)
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