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Lokalsport
Auch im vierten Anlauf kein Tor für die SuS-Oldies

Dinslaken. Doch im Test gegen die Frauen des MSV Duisburg ließen die Kicker auch keinen Treffer zu. Inka Grings sehr zufrieden. Von Bernd Vennemann

Seit vier Jahren warten die Altherren-Fußballer des SuS 09 Dinslaken auf ein Tor gegen den Frauen-Bundesligisten aus der Nachbarstadt. Was weder gegen den FCR Duisburg sowie später den MSV gelang, sogar mit Niederlagen gegen die in der ersten Bundesliga spielenden Teams endete, klappte auch gestern Abend gegen die inzwischen in der 2. Bundesliga spielenden jungen Damen nicht. Doch wenigstens kassierten die Gastgeber auf dem wie ein Teppich wirkenden Rasen der Bezirkssportanlage auch kein Tor, trennten sich 0:0 von den Zebras.

Dieses Resultat stellte dann auch beide Trainer zufrieden. Inka Grings, die ihre Truppe in allen über jeweils 30 Minuten laufenden Dritteln der Partie permanent von der Linie aus dirigierte, war überaus zufrieden: "So ein Spiel gegen eine körperlich starke und immer noch relativ schnell spielende Altherren-Mannschaft hat für uns viel größeren Wert als Spiele untereinander oder gegen unterklassige Frauenteams." Rudi Ott, Coach der 09er, konnte gestern Abend seine wohl beste Formation stellen. Darin standen mit den früheren Oberligakickern Michael und Thomas Grafen sowie Ismail Ülger auch Leute wie Martin Herrmann und Ingo Hermann, die erst vor kurzem ihre Karriere in der ersten Mannschaft beendet hatten. "Wir hatten vielleicht die besseren Torchancen, doch insgesamt geht das Unentschieden nach einem meiner Ansicht nach sehr guten Spiel von beiden Seiten voll in Ordnung", so Ott.

Die Duisburgerinnen hatten mit Isabel Schenk, Alice Hellfeier, Laura Luis, Sofia Nati und Stefanie Weichelt Spielerinnen aufgeboten, die noch in der vergangenen Saison in Liga eins gespielt hatten. Dazu kam mit der aus Paris zurückgekehrten Linda Bresonik eine international erfahrene frühere Nationalspielerin, die der Mannschaft in der kommenden Saison mit zum Wiederaufstieg verhelfen.

Etwas überraschend wurde die Torhüterposition einer Gastspielerin überlassen, während die aktuelle U 20-Nationaltorhüterin die 90 Minuten als Abwehrspielerin unterwegs war. "Das ist ganz wichtig für sie", meinte dazu Inka Grings, "denn so bekommt sie viel mehr Gefühl für das Spiel, wovon sie dann als Torhüterin profitiert."

Als der Schiedsrichter die insgesamt faire Partie abgepfiffen hatte, eilten die Alten Herren erst einmal zum Bierstand. während Grings ihre Spielerinnen zum Auslaufen auf dreimal eine Runde schickte. "Obwohl wir immer noch große personelle Probleme haben, hat die Mannschaft sehr gut gearbeitet", äußerte sich die Trainerin hinterher.

Unterstützt wurde Grings auch gestern von Co-Trainer Andreas Kontra, der in den vergangenen Jahren alle Höhen und Tiefen beim FCR und nun dem MSV mitgemacht hat. Der frühere Oberliga-Torhüter des SuS 09 hatte schon in den Jahren zuvor den Kontakt zwischen beiden Teams hergestellt.

Quelle: RP
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