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Lokalsport
Brenda Charisma beherrscht auch die lange Distanz

Dinslaken. Mit einem aufgrund von Nichtstartern leider recht schmal besetztem Programm wurde wurde das Monatsmeeting auf der Trabrennbahn am Bärenkamp beschlossen. Der Renntag wurde "geadelt" durch das Auftreten der Bahnrekordlerin Brenda Charisma, die ihren starken Anhang denn auch nicht enttäuschte.

Aus zweiter Reihe fand Brenda Charisma nicht gerade ideale Bedingungen vor, außerdem ging es über den langen Weg. Doch auch damit kam die wie stets von Jeffrey Mieras gesteuerte Stute bestens zurecht und enttäuschte als 19:10-Siegerin ihre Fans nicht. Allerdings mussten diese eine Runde vor Schluss sicher tief durchatmen, denn nach einem Rennen außen mit Deckung hatte sich Mieras aus derselben gewagt und die Stute zu einer überfallartigen Attacke auf die Spitze beordert, was dann aber nicht von Erfolg gekrönt war, da Dasmijn Medo sich nicht verdrängen ließ. Trotz dieser unzweifelhaft nicht eingeplanten Zusatzkür in der Todesspur war Brenda Charisma im Einlauf klar am stärksten und löste sich letztlich zu einem souveränen Sieg in hervorragenden 1:17,7 gegen Goodspeed, Dasmijn Medo und Elliott River - so auch die Reihenfolge für die Viererwette, die gerade einmal 808:10 zahlte.

Eine Kostprobe seines fahrerischen Könnens lieferte Fred Handelaar im zweiten Viererwettrennen ab. Mit dem 19:10-Favoriten Fast Track übernahm er umgehend das Kommando, dosierte das Tempo passend und fuhr dann im 2016 Endspurt-Rennen ein Finish für das Lehrbuch: Sparsam, aber effektiv und erfolgreich seine Hilfen für den sogar scheinbar kurz wackelnden Hengst. Am Ende war er knapp vorn gegen Vi Ka Gardenia, Dream of Paradise und Logoped, was in der Viererwette 3.366:10 zahlte.

Den elfte Wertungslauf zum Dintrab-Cup der Neutor-Galerie machten die Amazonen unter sich aus. Die zunächst aus zweiter Reihe plötzlich führende Julia Knoch mit Sweet little Heart gab bald die Führung an Yiosco und Sina Baruffolo ab. Diese beiden diktierten vorn eine gemäßigte Fahrt und ließen sich auch durch die Schlussattacke von Ursula Neumeyer mit Felinas Boy nicht mehr verdrängen.

Lord Timber gelang bereits der fünfte Karrieretreffer Björn Spangenberg fuhr nach einer Runde aus dritter Position nach vorn und verteidigte einen Vorteil bis ins Ziel gegen Contento Toscana.

(cb)
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