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Lokalsport
Das erste Rennen wird heute schon um 11.15 Uhr gestartet

Dinslaken. Traben: Ungewöhnlicher Renntag am Bärenkamp. Nur vier Rennen, die weltweit übertragen werden.

Die Winterpause am Bärenkamp ist beendet. Heute beginnt die Saison 2016, und sie startet unter völlig neuen Vorzeichen. Lediglich vier Rennen stehen zu ungewöhnlicher Zeit in Dinslaken auf einer Mittagskarte, die unter dem Oberbegriff "PMU-lunch races" daher kommt. Bereits um 11.15 wird die erste von vier hoch dotierten Prüfungen auf den Weg gebracht und ist live nicht nur in gewohnter Weise in Deutschland, sondern eben auch weltweit in allen PMU-Annahmestellen zu sehen. Auf der Bahn ist außer der ungewohnten Uhrzeit dagegen nicht viel gewöhnungsbedürftig, denn neben Gratisprogrammen für die interessante Kurzkarte gibt es ein gastronomisches Angebot zur Mittagszeit.

Ein weiteres Novum an diesem Tag aber ist, dass Michael Nimczyk in allen Rennen in den Wagen steigt. Der so gut ins Jahr gekommene Goldhelm kann damit gleich den Grundstein legen für eine erfolgreiche Titelverteidigung des Bahnchampionats.

Zwar ist Nimczyk mit Vengeur de Max zum Auftakt nicht direkt siegverdächtig, doch schon im zweiten Rennen des Tages kann es mit dem nötigen Rennglück zum Treffer mit Alaska Joe reichen. Anschließend muss Yellow cat wohl nur die Startphase meistern, um allererste Siegaussichten geltend zu machen, doch die Konkurrenz ist in jeder Hinsicht stark. Zum Abschluss setzt der Champion auf Halliwell, die gerade am Bärenkamp im Vorjahr viele Erfolge feiern durfte.

Es gibt zwar "nur" vier Rennen, dafür aber gleich zweimal die Viererwette. Im dritten Rennen wird diese Königsdisziplin des Wettens noch in Kombination mit der Dreierwette angeboten, während zum Ausklang ausschließlich die Viererwette spielbar ist. Mit lukrativen Quoten sollte man generell rechnen dürfen, da die Rennen aufgrund der hohen Dotierung - 4500 Euro gibt es jeweils an Preisgeld - gut und ausgeglichen besetzt sind, denn 44 formstarke Vierbeiner werden an den Ablauf kommen.

Absoluter Star des Mittags sollte der in PMU-Prüfungen als Seriensieger etablierte Lotus Star sein. Im ersten Bänderstartrennen - die Hälfte der Karte wird aus dem Band gestartet - ist Tim Schwarma mit dem Fuchs trotz einer Doppelzulage favorisiert. Doch so oder so gilt: 50 Meter sind auch über den langen Weg - Grunddistanz 2.900 Meter - eine Menge Holz, weshalb auch Lotus Star, der in Dinslaken Ende Mai zuletzt antrat und gewann, vor keinem Spaziergang stehen sollte. Vielleicht schlagen ihm und dem vermeintlichen Hauptwidersacher Alaska Joe entweder der formstarke Nitro di Casei mit Klaus Horn oder N.Y.Love Game mit Roland Hülskath aus dem ersten Band ein Schnippchen.

(cb)
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