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Reitsport
Die Aufgabe gestemmt

Reitsport: Die Aufgabe gestemmt
Dieter Heisterkamp ist Vorsitzender des RuF Hünxe. RP-Archivfoto FOTO: Kazur, Jörg
Reitsport. Als am späten Sonntagabend die letzten Teilnehmer abgereist waren, die fleißigen Helfer längst mit den Aufräumarbeiten zugange waren, da atmete die Crew um Dieter Heisterkamp einmal tief durch.

Mit Lob von allen Seiten waren der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Hünxe und seine Mannschaft bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften am vergangenen Wochenende geradezu überschüttet worden. Bernd Vennemann sprach gestern mit Dieter Heisterkamp, der nach eigener Aussage in der Nacht tief und fest geschlafen hatte.

Herr Heisterkamp, welches Fazit ziehen Sie nach einer knappen Woche Deutsche Meisterschaft?

Heisterkamp Ich denke wir haben als bodenständiger Verein bewiesen, dass man auch solch eine große Aufgabe wie die Deutsche Meisterschaft stemmen kann. Es war zwar ein enormer Aufwand, doch wir haben versucht eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, so dass sich alle Teilnehmer bei uns wohlfühlen konnten.

Wie oft kann ein Verein wie Ihrer so eine Großveranstaltung ausrichten?

Heisterkamp Eigentlich ist man bei dieser Größenordnung an einem Punkt angelangt, wo es ohne professionelle Hilfe von außen nicht geht. Die logistischen Voraussetzungen waren schon gewaltig. Als Beispiel sei nur genannt, dass von den 350 Teilnehmern allein 200 einen eigenen Stromanschluss auf unserer Wiese hatten. Ein großes Lob übrigens auch an den Caterer, der es beim Länderabend geschafft hat, 1500 Gäste innerhalb von einer knappen halben Stunde mit Essen zu versorgen.

Was kommt jetzt, wann steht auf dem Gutshof Glückauf das nächste Highlight an?

Heisterkamp Zunächst will ich eine Woche nicht über Reiten oder Turniere sprechen. Aber dann sind da noch die restlichen Dinge, was die Nachsorge des Turniers betrifft, zu erledigen. Und für 2013 steht für uns das normale Programm mit dem Ponyturnier, dem Dressurturnier und der Internationale Vielseitigkeit an.

Haben Sie damit nicht schon das ganze Jahr genug zu tun?

Heisterkamp Das ist richtig. Doch wenn man ein eingespieltes Team mit so hervorragenden Mitarbeitern hat, dann ist das eigentlich das geringste Problem.

Quelle: RP
 
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