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Lokalsport
Eine PMU-Matinee mit vier Rennen und Trabreiten

Dinslaken. Am Dinslakener Bärenkamp ist die Sommerpause vorbei. Goldhelm Michael Nimczyk kann viermal als Sieger vorfahren.

Die Sommerpause in Dinslaken ist vorbei. Heute wird am Bärenkamp wieder getrabt. Bei einer PMU-Matinee stehen fünf Rennen auf der Karte. Der erste Start ist bereits um 10.40 Uhr.

Kürzlich gewann Michael Nimczyk bei einer derartigen Veranstaltung in Berlin alle fünf angebotenen Rennen. Das wird heute nicht möglich sein, denn nach vier Trabfahren ergänzt ein Trabreiten die Karte, und an diesem nimmt der Goldhelm bekanntlich nicht teil. So wäre also maximal "vier aus fünf" die optimale Ausbeute der Jagd.

Gleich zu Beginn muss Dream Boy As sich aber endlich einmal gänzlich an seine Vorjahresform erinnern. Bislang schien bei dem talentierten Hengst 2017 eine partielle Amnesie vorzuliegen. "Erwacht" er gänzlich, wird es auch für Gigant Greenwood alles andere als leicht, der mit Stefan Schoonhoven vor dem Zug aber die Favoritenrolle übernehmen muss.

Jens Bergmann mit Yarrah und Roland Hülskath mit Crowley sind weitere Kandidaten für die engere Auswahl auf dem Tippschein, was fraglos auch für den frischen Sieger Hironimus LB in der Hand von Tim Schwarma gilt.

Rihanna wird im zweiten Rennen vom Trainer Wolfgang Nimczyk gefahren, während der Filius mit Dragona als Catchdriver unterwegs ist. Der Wallach kam nach einer Siegesserie in Mariendorf noch hinter dem Wagen aus dem Takt, sollte glattgehend auch die "Sängerin" in Schach halten können, die beim ersten Deutschland-Start längst nicht alle Erwartungen erfüllen konnte.

Mit Bright Light BR fährt Michael Nimczyk anschließend die erklärte Favoritin, denn die Siegerin aus dem Shootingstar-Cup müsste Continental Lane (Roland Hülskath) und Ivy Corner (Tim Schwarma) halten können. Sansibar Diamant ist die letzte Chance des Goldhelms an diesem Vormittag. Gegen einen fehlerfreien Getreadyfortakeoff mit Robbin Bot wird es aber alles andere als leicht. In Hamburg sprang der Ex-Seriensieger bereits hinter dem Startwagen im Pit Pan-Rennen.

Während die Jagd für Michael Nimczyk damit beendet ist, beginnt sie für die Trabreiter im letzten Rennen erst noch. Und auf die erneute Jagd nach der Siegprämie begibt sich Safari Dream in einem aus den Bändern gestarteten Reiten als "Großwild", welches die Gegner bei der abschließenden Safari erlegen wollen. Yentl Heirbrandt hat dagegen so einiges einzuwenden und wird versuchen, die Konkurrenz selbst zur Strecke zu bringen. Die sieggewohnte Championesse Ronja Walter hat mit dem Spezialisten Bastiaan B zwar den Bandvorteil, doch ob das reichen wird, darf angezweifelt werden. Da könnte auch Tenor du Ruel mit Hannah Busch stärker sein.

(cb)
 
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