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Lokalsport
Goralskis Elfmetertor reicht Jahn nicht

Dinslaken-Hiesfeld. Hiesfelder Oberligist kassiert in der 88. Minute gegen Krefeld-Fischeln den Ausgleich zum 1:1 (0:0)-Endstand. Beide Trainer sprachen später von einem leistungsgerechten Unentschieden. Joel Zwikirsch trifft Unterkante der Latte. Von Bernd Vennemann

Fast wäre sie geglückt - die genaue Wiederholung des Ergebnisses aus dem Pokalspiel genau vor einer Woche an gleicher Stelle. Doch während Fußball-Oberligist TV Jahn Hiesfeld vor acht Tagen das 1:0 gegen den VfR Krefeld-Fischeln über die Zeit gebracht hatte, reichte es gestern im Punktspiel nur zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden. Genau zwei Minuten vor dem Abpfiff schaffte der zu diesem Zeitpunkt dezimierte Gast nämlich durch einen fulminanten Schuss seines Kapitäns Kevin Breuer den Ausgleich. Maik Goralski hatte die Hiesfelder in der 76. Minute per sicher verwandeltem Foulelfmeter in Führung gebracht.

"Es ist natürlich mehr als ärgerlich, dass wir so kurz vor Schluss noch das 1:1 kriegen, und das in Überzahl", meinte Jahn-Trainer Jörg Vollack hinterher. Doch der Übungsleiter zeigte sich trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, schränkte jedoch ein: "Die unnötigen Fehler dieses Spiels werden wir natürlich in dieser Woche beim Training ansprechen."

So war er trotzdem zufrieden mit dem einen Punkt, was auch sein Gegenüber Josef Cherfi so sah: "Unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung, uns hat mal wieder der letzte entscheidende Ball in die Schnittstelle gefehlt."

Die Höhepunkte einer ersten Halbzeit mit zunächst munterem Offensivspiel auf beiden Seiten sind schnell erzählt. Auf Hiesfelder Seite waren dass zwei Chancen durch Joel Zwikirsch, der zunächst an Krefelds Keeper Özcelik scheiterte (9.), ehe er nach einer halben Stunde aus gut 18 Metern nur die Unterkante der Latte traf. Kurz vor der Pause verpasste Danny Rankl das 1:0, als er Özcelik bereits ausgespielt hatte, das Leder aber verzog.

Die sehr gut stehende Defensive der Hiesfelder ließ gestern wenig zu, auch wenn durch den quirligen Alexander Lipinski oder Kapitän Kevin Breuer immer wieder Gefahr entstand. Die Waage schien sich zu Gunsten der Hiesfelder zu neigen, als Özcelik einen Schuss von Rankl nicht festhalten konnte, Gino Mastrolanardo von Görkem Kilic umgestoßen wurde, der dafür Gelb sah. Maik Goralski ließ sich die Chance nicht entgehen, es hieß - wie vor einer Woche - 1:0. Entschieden schien die Partie, als Kilic sich nur drei Minuten später ein übles Foul an Mastrolonardo leistete und dafür die Ampelkarte sah. Doch die Hiesfelder verstanden es nicht, den Ball zu kontrollieren, während Breuer kurz vor dem Ende nach einer Standardsituation seine gute Schusstechnikaus 20 Metern unter Beweis stellte

TV Jahn: Hillebrand; Goralski, Polk, Corvers, Kolberg, Yolasan, Mastrolonardo, Menke (88. Yildirim), Rankl, Zwikirsch, Hecht.

Quelle: RP
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