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Lokalsport
Jahn zur "Wundertüte" TV Vorst

Lokalsport: Jahn zur "Wundertüte" TV Vorst
Auch Nils Berner will heute in Vorst eine bessere Leistung als gegen Mülheim abliefern. FOTO: Fröhlich
Dinslaken-Hiesfeld. Hiesfelder Verbandsliga-Handballer wollen Wiedergutmachung betreiben.

Die Situation ist ziemlich trostlos. Erst zeigten die Handballer des TV Jahn Hiesfeld II im Verbandsliga-Kellerduell gegen die HSG Mülheim eine ziemlich misslungene Vorstellung, die in einer verdienten 24:29-Niederlage endete, dann fiel die Trainingsbeteiligung unter der Woche einmal mehr ziemlich dürftig aus. Weil viele Akteure krank fehlten und sich damit zu den ohnehin schon beruflich verhinderten Kollegen gesellten, hatte Coach Werner Schwarzenberg kaum Personal bei den Einheiten. Keine guten Voraussetzungen, um es heute um 19.30 Uhr beim TV Vorst besser zu machen.

"Es nützt ja nichts. Wir müssen einfach mal gucken, dass wir uns wieder steigern", sagt der Coach, der allerdings ein ganz großes Problem hat: Mit seinem erkrankten Sohn André und dem verhinderten Timo Bestier fehlen ihm in Vorst seine wichtigsten Akteure. Auch Philipp Supper und Robert Jakobs können nicht dabei sein. "So haben wir eine ziemlich dünne Personaldecke, aber es ist auch eine Chance für andere Jungs, die sich in den Vordergrund spielen können", versucht Schwarzenberg, der Lage auch etwas Positives abzugewinnen.

Gegner Vorst ist eine ziemliche Wundertüte. Beim Oberliga-Absteiger wechseln sichstarke Auftritte wie bei der ganz knappen Niederlage beim Ligaprimus in Dinslaken mit unerklärlichen Einbrüchen wie jüngst bei der Pleite in Lürrip ab.

Der Tabellenachte, der eigentlich ganz oben mitspielen wollte, wird natürlich bemüht sein, diese Scharte vor dem Heimpublikum wieder auszuwetzen. Wiedergutmachung sollte sich nach dem schwachen Auftritt gegen Mülheim allerdings auch der TV Jahn zum Ziel gesetzt haben.

(tik)
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