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Lokalsport
Kobras dümpeln im unteren Drittel

Dinslaken. Eishockey: Dinslakener Regionalligist muss sich dem Neusser EV mit 4:5 (0:0, 3:2, 1:3) geschlagen geben und verliert immer mehr den Anschluss an die Playoff-Plätze. Trainer Adam Grygiel kritisiert das Defensiverhalten der Mannschaft.

Das hatten sich die Kobras anders vorgestellt. Mit einem Sieg und den drei Punkten wollte man in Schlagweite zu den Playoff-Plätzen bleiben. Doch der Neusser EV machte den Dinslakener Plänen einen Strich durch die Rechnung und setzte sich mit 4:5 (0:0, 3:2, 1:3) durch. Dabei sahen die Zuschauer ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel mit einem ersten Drittel, was zunächst torlos blieb. Torchancen gab es auf beiden Seiten genug, wobei die Kobras die zwingenderen hatten, doch Ken Passmann war wieder der sichere Rückhalt seines Teams. Auch sein Gegenüber, Lukas Schaffrath im Dinslakener Tor, blieb bis dahin fehlerfrei.

Das zweite Drittel sollte nicht mehr ohne Tore bleiben. Den Anfang machten die Kobras in der 22. Minute, als Philipp Heffler auf Zuspiel von Daniel Pleger für die 1:0-Führung sorgte. Doch dieses Ergebnis hatte nur zwei Minuten Bestand. Mit einem Doppelschlag in der 24. Minute drehten die Neusser den Spieß um und gingen mit 1:2 in Führung.

Die Kobras wollten schnell wieder zum Ausgleich kommen und wären fast noch weiter in Rückstand geraten, als Lukas Schaffrath im Dinslakener Tor zwei schnelle Neusser Konter entschärfen konnte. In der 28. Minute durften auch die Dinslakener Fans wieder jubeln, nachdem Dennis Schott den Neusser Goalie mit einem Bauerntrick überwand und zum 2:2 ausgleichen konnte. In der 36. Minute waren es wiederum die Kobras, die erneut in Führung gingen. In doppelter Überzahl traf Michal Plichta zum 3:2. Dieses knappe Ergebnis hielt bis zur Pause, auch weil beide Teams weitere Torchancen liegen ließen. Die Anfangsphase des letzten Drittels gehörte dem NEV. Durch Tore in der 41. und 43. Minute drehten die Männer um Kapitän Holger Schrills das Spiel erneut zu ihren Gunsten. Die Antwort der Kobras folgte auf dem Fuße. Nur zehn Sekunden später war es Daniel Pleger, der nach seinem sehenswerten Solo für den erneuten 4:4 Ausgleich sorgte. In der 53. Minute wusste der NEV ebenfalls ein Überzahlspiel für sich zu nutzen. Petr Macaj hatte noch 45 Sekunde auf der Strafbank zu verbüßen, da schlug es im Gehäuse von Lukas Schaffrath zum 4:5 für Neuss ein. Diesen Vorsprung verteidigten die Neusser geschickt bis zum Ende und für die Kobras war kein Durchkommen mehr in der Schlussphase des Spiels. So mussten sich die Dinslakener in ihr Schicksal ergeben und die Punkte nach Neuss ziehen lassen.

"Wir haben heute nicht gut gespielt und vor allem in der Verteidigung zu viele Fehler gemacht. Auf uns wartet viel Arbeit bis zum nächsten Wochenende", meinte Coach Grygiel nach dem Spiel.

Nächstes Wochenende wollen die Kobras aus den Spielen bei den Hammer Eisbären und gegen Herford mindestens drei Punkte holen, um nicht ganz den Anschluss zu den vorderen Plätzen zu verlieren.

Statistik Torschützen Dinslaken: Heffler, Schott, Plichta, Pleger. Torschützen Neuss: Lahmer, Peter (3), Dohmen. Strafminuten Dinslaken: 4. Strafminuten Neuss: 14. Zuschauer: 183.

Quelle: RP
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