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Lokalsport
Köpi-Pokal geht in die Niederlande

Dinslaken. Trabrennen: Jaap Terstal steuerte Gentleman Newport am Ostermontag am Bärenkamp zu einem sicheren Erfolg im Finale des traditionsreichen Rennens. Die Vorlaufrennen waren an Thatcher und Freedom Fighter gegangen.

Gute äußere Bedingungen herrschten am gestrigen Ostermontag am Bärenkamp. Zum zweiten Mal wurde der seit Jahrzehnten einen festen Platz im Rennkalender einnehmende König-Pilsener-Pokal als Vorlaufrennen für Amateure entschieden. Hatte es im Vorjahr eine "Königin" mit Nicole Hildebrandt gegeben, so wurde diesmal ein "König" gekrönt. Der Titel ging in die Niederlande, denn Jaap Terstal sicherte sich mit Gentleman Newport das Finale, auch wenn es im Vorlauf nur zu Platz zwei gereicht hatte.

Erneut wurde es - wie im Vorjahr - nichts für Julia Knoch mit Kalisco. Dabei hatte es im Endlauf zunächst sehr gut ausgesehen, denn Thatcher war nicht vorbeigekommen an Kalisco, der das Kommando auch in der Folge behaupten konnte. Der heiße Totofavorit (10:10) Freedom Fighter kam außen heran, aber nicht vorbei und wirkte an der letzten Ecke schon nicht mehr zwingend, als er abhob. Der hinter ihr geschonte Gentleman Newport aber war mit Jaap Terstal zur Stelle und fuhr im Einlauf allen davon, denn auch Kalisco zeigte nun Wirkung und galoppierte geschlagen an. Da Thatcher unterwegs Körner verbraucht hatte, war auch er kein echter Konkurrent mehr für den Sieger,

Gleich im ersten Rennen wurden die ersten Finaltickets ausgegeben. Von der Spitze aus holte sich Frank Eickmann mit Thatcher den ersten Vorlauf zum KöPi-Pokal. Kalisco mit Julia Knoch konnte das Blatt nicht mehr wenden, Dritter für den Toto wurde Velten Swan Lake mit Yanick Mollema, da Wetim Rower ohne Wetten angetreten war.

Den zweiten Vorlauf gewann in toller Manier Freedom Fighter mit Paula Bakker, die sich nur an der Leine festhalten musste. Nach einem Transport außen ging der Favorit auf Zielhöhe nach vorn und damit führend auf die letzte Runde und musste nicht alles zeigen, um den in seinem Fahrwasser aktiven Gentleman Newport abzuweisen, während Danimarca Hornline Mäxchen abwehren konnte.

Nichts anbrennen ließ Robbin Bot mit Intouchable. Von der Spitze aus legte die dreijährige Stute immer hinreichend zu, um den Sieg souverän nach Hause zu bringen. Hinter der 15:10-Favoritin kämpften drei Pferde um den Ehrenplatz, den sich hart innen Gentleman Voyager gegen den außen attackierenden Royal Cash holte, während dazwischen Farenne O die Wette knapp verfehlte.

Ebenfalls andere Ware war anschließend I'm happy. Silvia Raspe ließ der Konkurrenz Start-Ziel nicht den kleinsten Hauch einer Chance und absolvierte mit der hoffnungsvollen Vierjährigen einen kommoden Osterspaziergang für 14:10.

Auch Julia Knoch enttäuschte ihren Anhang mit Commander Columbus über den langen Weg nicht. Nachdem es eine Rochade mit Ivalo gab, war der Favorit nicht mehr zu stoppen.

Auch den Schlusspunkt unter die Veranstaltung setzte Julia Knoch mit Napster, als sie sich lange ein Bord-an-Bord-Rennen mit Velten Belle Rock lieferte, um dann in der Distanz davonzuziehen. Dieser Doppelschlag war eine kleine Entschädigung für Knoch.

In einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen der Anfängerklasse setzte sich ein offensiv vorgetragener Red Light DC mit Jeffrey Mieras durch. Winslet, Velten Monte Carlo und Dynamite Deluxe kamen dahinter ein. Die Viererwette zahlte vom Favoriten erstaunliche 8519:10.

(cb)
 
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