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Konzentrierter MTV beherrscht Wesel

Lokalsport: Konzentrierter MTV beherrscht Wesel
Konzentriert stand die MTV-Abwehr gestern Abend in Wesel. Jonas Höffner, Philipp Tuda, Florian Körner und Bastian Schwengers (von links) stellen sich hier Fabian Gorris (am Ball) und Fynn Walla entgegen. FOTO: Markus Weissenfels
Wesel. Der Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga setzte sich gestern Abend bei der heimstarken HSG Wesel sicher durch. Beim 26:23 (13:8)-Erfolg wurde in den Schlussminuten etwas geschludert. Rote Karte für Kreisläufer Christoph Enders. Von Bernd Vennemann

Die HSG Wesel an der schwachen Leistung des Hinspiels in Dinslaken zu messen, hatte Trainer Burkhard Bell seinen Spielern im Training dieser Woche ausgetrieben. Immerhin hatte sich die Mannschaft von Sven Esser in den letzten Wochen durch stabile Leistungen immer näher an die Aufstiegsränge herangepirscht, dabei vor allem in eigener Halle auch die vermeintlichen Spitzenteams der Verbandsliga mit einer Niederlage auf die Heimreise geschickt. Und so gingen die Dinslakener gestern Abend die Aufgabe vor gut 250 Zuschauern in der Weseler Halle Nord konzentriert an, ließen dabei eigentlich nie eine Frage nach dem Gewinner aufkommen. Der kam nach 60 zum Teil doch aufregenden und manchmal hektischen Minuten aus der Nachbarstadt. Mit 26:23 (13:8) behielt der Tabellenführer sicher die Oberhand.

Den Grundstein dazu legte die Mannschaft in der ersten Halbzeit, als sie so gut wie gar nichts für die Kreisstädter zuließ. "Ein gute Abwehr mit einem starken Torhüter war der entscheidende Faktor", meinte dann anschließend auch ein zufriedener MTV-Trainer Burkhard Bell. Dabei taten sich die Dinslakener in den ersten zehn Minuten auch recht schwer, als es gerade mal 3:2 aus ihrer Sicht hieß. Dann jedoch ließen sie Ball und Gegner laufen und bauten ihren Vorsprung stetig aus. Mit einem klaren 13:8 ging es in die Pause, aus der die Gäste mit entsprechendem Selbstvertrauen kamen. Besonders Christoph Enders stand am Kreis bei den Anspielen seiner Mannschaftskameraden immer richtig. Nicht umsonst war er mit neun Toren am Ende wieder bester Schütze auf dem Feld.

Leider musste sich Enders aber in der 48. Minute auch verabschieden, nachdem er sich ein übles Foul an dem zuvor recht provozierend agierenden Daniel Weber erlaubt hatte.

"Das hat uns noch mal etwas aus dem Konzept gebracht, doch die Mannschaft hat das am Ende gut gelöst, so dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet, wenngleich wir etwas geschludert haben", so Bell zu dieser Situation.

Auch eine doppelte Unterzahl überstand der Tabellenführer, der es sich im Verlaufe der zweiten Hälfte leisten konnte, allen Akteuren Einsatzzeiten zu geben. Lediglich der als zweiter Torhüter für den weiter erkrankten Aaron Mertineit mitgefahrene Marco Salzbrunn blieb die ganze Zeit auf der Bank.

MTV Rheinwacht: Niklas Bell, Salzbrunn;Schwengers (2), Jonas Höffner, Tuda (4/2),Enders (9/1), Reede (4/1), Krölls, Frederik Bell (3), d'Auria, Niklas Höffner, Körner (2),Jankowski (1), Tomke (1).

Quelle: RP
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