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Lokalsport
Kooyman dreht Spieß gegen Holzschuh um

Dinslaken. Trabrennen: Karnevalisten am Bärenkamp. Niklas Gutsche im "Dintrab-Cup der Neutor-Galerie" vorne.

Mit einem kompakten Programm, das zudem zügig abgewickelt wurde, eröffnete der Rennverein in Dinslaken das letzte Monats-Meeting des Jahres. Bei guten äußeren Bedingungen gewann Tom Kooyman zwar zwei der acht Prüfungen, die unter dem Patronat von Karnevalsvereinen standen, aber dennoch hatte man zweifelsfrei eigentlich da etwas mehr erwartet im Vorfeld des vorletzten Renntages der Saison.

Dabei war es gut losgegangen, denn Tom Kooyman sicherte sich gleich die erste Prüfung des Abends mit dem Debutanten Flavius Boko, der von der Spitze keine Mühe hatte, seine Gegner zum Karriereauftakt klar zu distanzieren.

Wer nun davon ausgegangen war, dass es so weitergehen würde, der wurde sofort enttäuscht. Schon in der Anfangsphase kam danach die favorisierte Danielle Hallinck schwer von den Beinen und musste disqualifiziert miterleben, wie El Raul mit Jochen Holzschuh völlig verdient die Maidenschaft ablegte.

Den Spieß gegen Holzschuh drehte Kooyman dann über die Sprintdistanz um, als er mit Eivissa Pompone nicht nur die lange führende Dorothy King mit einer Weile Vorsprung überlegen abfertigte. Das war es dann aber auch mit dem Kooyman-Karneval.

Er kam zwar ebenfalls "nur" zu zwei Siegen, aber Niklas Gutsche benötigte dafür auch nur zwei Fahrten und saß keinesfalls hinter "Unschlagbaren". Der ständig führende Edgar Kievitshof wehrte sich zur Quote von 39:10 im Viererwettrennen nach Kräften und hatte alles für sich, als der attackierende Fernandos As in der Distanz abhob. Der am Start entscheidende Meter verschenkende Pietro Lombardi wurde so Zweiter vor Charly Boy und Montender As, was 5848:10 in der Viererwette nach sich zog.

Auch der zweite Sieg des jungen Amateurs war kein "Selbstgänger", denn mehrfach wechselte das Kommando im 14. Lauf zum "DintrabCup der Neutor-Galerie". Im Einlauf zog der von Niklas Gutsche pilotierte Ivalo dann wieder nach vorn, musste aber auf der Hut sein, um den gut aufkommenden Cramer Flevo abzuwehren.

Zum Abschluss scheiterte ein schon lange auf dem Sprung liegender Yellow Cat endgültig Ende der letzten Überseite und sprang sich aus dem Geschehen. Hinter dem disqualifizierten Favoriten war Shure Hit mit Jens Bergmann viel zu stark für den Rest und legte mit einer Weile Vorsprung die Maidenschaft ab.

(cb)
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