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Lokalsport
Mark Flekken muss als MSV-Torwart Leistung bringen

Niederrhein. Die Entscheidung, dass Mark Flekken die neue Nummer eins im Tor des MSV Duisburg ist, kommt nicht überraschend. Frischer Wind auf der Torhüter-Position tut den Zebras gut. Gleichwohl stand schon vor der Entscheidung des Trainerteams fest: Der MSV geht im Tor in der neuen Saison ein Wagnis ein: Alle drei Torhüter kamen in den vergangenen Jahren nur auf wenige Einsätze im Profi-Fußball. Mark Flekken genießt damit in den kommenden Monaten keinen Welpenschutz: Er muss mit Leistungen belegen, dass er ein sehr guter Drittliga-Torhüter ist.

Der Verlierer im Rennen ist Marcel Lenz, der den Kampf um den Stammplatz allerdings nicht erst in den letzten Wochen verloren hat. Seit sechs Jahren steht der gebürtige Duisburger beim MSV unter Vertrag - in dieser langen Zeit konnte er sich eben nicht so entwickeln, dass er sich nun durchsetzen und aufdrängen konnte. In den letzten drei Jahren gab es die eine oder andere Situation, bei der Lenz am Nimbus von Michael Ratajczak hätte kratzen können. Hier konnte er die Chance nicht beim Schopf packen - auch nicht unlängst in der Relegation.

Solange Mark Flekken gesund bleibt und sich nicht als Fehlgriff erweist, wird Marcel Lenz keine Chance haben, sondern nur der Mann für die Tribüne sein. Das wird ihm indes nicht einmal ansatzweise gerecht. Somit bleibt ihm nun nur noch der eine Schritt: auf dem Transfermarkt eine neue Herausforderung zu suchen.

(the)
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