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Fußball
Oberlohberg zittert sich zum Sieg gegen SV Veen

Dinslaken-Oberlohberg. Bezirksliga: Die SGPO vergab gegen die noch punktlose Truppe des SV Borussia Veen eine Vielzahl an Großchancen und musste bis weit in die Nachspielzeit um den Sieg bangen. Letztlich gewannen die "Dörfler" 3:1. Von Sebastian Bergmann

Hätte Oberlohbergs sportlicher Leiter Andreas Matyjaszek noch Haare auf dem Kopf, so wären diese spätestens nach dem 3:1 (2:1)-Erfolg gegen Borussia Veen nicht mehr da. Gegen die harmlosen Gäste ließen die Hausherren gleich mehrere hochkarätige Tormöglichkeiten ungenutzt und mussten deshalb bis zur letzten Sekunde um den Sieg bangen. Torwart-Routinier Frank Langela gab sein Debüt.

Die Kicker der SGPO legten verheißungsvoll los und drängten die punktlosen Gäste zu Beginn des Spiels tief in deren eigene Hälfte. Christian Lehm (3.), Daniel Möllmann (5.) und Younes Fagrach (11.) hatten die ersten guten Torchancen auf dem Fuß. Das erste Tor des Tages erzielte mit Enis Capri dann aber ein anderer Spieler (13.).

Nachdem SGPO-Torhüter Tim Schmidt verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, war jedoch ein klarer Bruch im Spiel der Hausherren zu erkennen. Die Gastgeber wirkten fahrig in ihren Aktionen und versprühten nur noch wenig vom Elan aus der Anfangsphase. Das 2:0 durch Fagrach nach Zuspiel von Capri war deshalb eher überraschender Natur (37.). Auch der 2:1-Anschlusstreffer der Borussen kurz vor dem Seitenwechsel durch Daniel Holland (43.) hatte sich nicht gerade angekündigt.

Im zweiten Abschnitt probierten es die Veener mit ihren begrenzten spielerischen Mitteln das Defensivbollwerk der "Dörfler" zu knacken, scheiterten jedoch allesamt am Debütanten im Gehäuse der Oberlohberger. Die Hausherren hielten den Gast in Schlagdistanz, indem sie auch klarste Tormöglichkeiten sträflich liegen ließen. Allen voran Lehm erwischte einen Tag zum Vergessen und scheiterte selbst aus drei Metern freistehend am Querbalken (54.). Seine Kameraden Oliver Simic (76.) und Dennis Gibis (78. ) standen Lehm in punkto mangelnde Chancenverwertung aber in nichts nach.

Glück hatte die Matyjaszek-Elf, als der Unparteiische beim vermeintlichen 2:2 der Gäste in der Nachspielzeit auf Abseits entschied. Im Gegenzug sorgte Fagrach dann für das 3:1 und damit die Entscheidung (94.).

"Aufgrund der vielen Ausfälle muss ich jede Woche umstellen. Das ist klar, dass da nicht alles klappen kann", sagte Matyjaszek nach dem verdienten "Dreier" und fügte hinzu: "Wichtig ist, dass wir uns durchgebissen und den Arbeitssieg geholt haben."

SGP Oberlohberg: Schmidt (21. Langela); Becker, Kandziora, Gibis, Lehm (86. Mildenberger), Simic, Fagrach, Mikat, Klejonkin, Möllmann, Capri.

Quelle: RP
 
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