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Lokalsport
Packung für die RESG Walsum im ersten Halbfinale

Walsum. Für die Mannschaft von RESG-Coach Günther Szalek war das erste Halbfinale in der Rollhockey-Bundesliga gegen den amtierenden Meister ERG Iserlohn eine absolute Lehrstunde. Das Ergebnis von 2:11 (0:3) ging auch in der Höhe in Ordnung weil, die Walsumer in der Mitte der zweiten Halbzeit zu viel riskiert haben und die Iserlohner jeden Fehler eiskalt bestraften. Andre Costa wurde dabei zum Mann des Spiel und besorgte für sein Team sieben Treffer.

Der Anfang der Partie war auf Augenhöhe. Nach einem Abpraller gingen die Gäste in der 10. Minute in Führung. Walsum war zunächst unbeeindruckt, bekam aber nicht die Möglichkeit zum Abschluss, da die Defensive der Iserlohner gut stand und Torwart Patrick Glowka die Versuche entschärfte. Mit einem Distanzschuss erhöhte die ERG auf 2:0 (19.). Felipe Sturla zog mit seinem Schläger einem Gegenspieler unglücklich die Beine weg und kassierte dafür eine Blaue Karte - den fälligen Penalty nutzte der Gast zum 0:3-Pausenstand aus Walsumer Sicht.

Den "Roten Teufeln" war nach dem Seitenwechsel anzumerken, dass sie jetzt alles probieren wollten, um den Rückstand zu drehen. Sie erspielten sich mehr Chancen und wurden vor dem Tor von Glowka gefährlicher. Nach einem Foul an Sturla bekam die RESG einen Penalty, aber Xavier Berruezo scheiterte an Glowka. Danach musste Ximi Jimene mit Blau vom Feld und es hieß 0:4 (29.). In der 31. Minute durften die Walsumer Fans jubeln, als Xevi Berruezo zum 1:4 verkürzte. Nach dem zehnten Teamfoul für die Iserlohner setzte Sturla den Penalty an die Latte. In der größten Drangphase waren es aber die Iserlohner, die mit einem Tor davonzogen (35.), eine Minute später erhöhten sie auf 1:6. Jetzt wurde es das Spiel von Andre Costa, der zwischen der 39. und 44. Minute ganze viermal für die ERG Iserlohn traf. Nuno Rilhas traf in der 44. Minute noch zum 2:11.

Diese Niederlage muss nun verdaut werden. Trainer Szalek: "Trotz der Niederlage werden wir da weiter arbeiten, wo wir aufgehört haben. Wir haben unsere Stärken nicht ausspielen können, die Iserlohner haben uns komplett aus unserem Rhythmus gebracht. Ich bin mir sicher, dass wir in zwei Wochen anders dastehen werden."

RESG Walsum: Wahlen, Lorz; Martins-Antao, Berg, Nusch, Berruezo, Jimenez, Rilhas, Queiros, Sturla.

Quelle: RP
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