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Fußball
Pino Steininger trifft auf Ex-Klub Hertha

Gegen den Verein, bei dem ihr Trainer Pino Steininger seine Karriere in der Bezirksliga hat ausklingen lassen, stehen die Kicker des VfB Lohberg in der Pflicht zu punkten. Hertha Hamborn kommt zu den "Knappen" und in diesem Spiel setzt auch bei Ex-Profi Steininger die alte Verbundenheit aus. "Wir müssen gewinnen. Da führt kein Weg dran vorbei", meint der Coach. Von Hendrik Gaasterland

Die Hertha stellt sich als Fünfter in der Dorotheenkampfbahn vor und wird für den VfB, der in der Tabelle noch nach unten schauen muss, kein leichter Gegner. Nichtsdestotrotz geht der Lohberger Coach zuversichtlich in die Partie – obwohl die Mannschaft in der vergangenen Woche beim 2:4 in Spellen enttäuschte und Björn Siedentopf nach einem Arbeitsunfall definitiv ausfällt: "Natürlich wird es ein hartes Stück Arbeit, aber zuhause wollen wir uns nicht nach dem Gegner richten, sondern selbst Druck aufbauen. Der Einsatzwillen und die Laufbereitschaft müssen dafür zu hundert Prozent stimmen oder noch etwas höher sein." Mit der Trainingsbeteiligung war Steininger unter der Woche zufrieden und vor dem Spiel will er seine Jungs noch einmal extra heiß machen – nötig wird es auch sein, denn nach drei 1:0-Siegen in Serie strotzt Hamborn gegen den alten Kollegen Steininger vor Selbstvertrauen.

Ebenfalls vor keiner leichten Aufgabe steht die SV 08/29 Friedrichsfeld, die den TSV Bruckhausen empfängt. Die Gäste unterlagen in der vergangenen Woche trotz einer 2:0-Führung gegen Möllen und wollen gegen die abstiegsgefährdete Truppe von Werner Lehwald die verlorenen Punkte zurückerobern. Doch Glückauf hat es der SV 08/29 auch vorgemacht, wie gegen diese Mannschaft gewonnen werden kann. "Aber die Möllener haben auch eine andere Personalstruktur als wir. Sie sind erfahren und stecken mehr weg, wir greifen immer mehr zur Jugend", meinte Coach Lehwald. Die beiden vergangenen zwei Partien machen ihm aber Hoffnung, dass seine junge Mannschaft gegen Bruckhausen bestehen wird: "Wir haben ein Durchschnittsalter von 22,2 Jahren. Das ist im Abstiegskampf enorm und deshalb muss man alte Tugenden rausholen. Eigentlich bin ich ja ein Verfechter des Ausspielens, aber wir müssen den Gegner in unserer Situation niederfighten", so Lehwald.

Ganz unauffällig liegt Glückauf Möllen noch auf Platz acht, doch wenn die Mannschaft ihre Nachholspiele erfolgreich gestaltet, dann ist der Sprung in die Spitzengruppe möglich. Deshalb zählt für Trainer Jörg Lieg in der Partie gegen den Abstiegskandidaten Dostlukspor Bottrop auch nur ein Sieg: "Wenn wir oben dran bleiben wollen, dann müssen wir gewinnen. Wir haben auch noch für das 1:2 aus dem Hinspiel etwas gutzumachen, aber Dostlukspor ist kein leichter Gegner. Wir müssen aggressiv spielen und sie bearbeiten. Das wäre schon die halbe Miete."

Bescheidener Bargmann

Trotz des Derbysieges gegen Lohberg gibt sich Ingo Bargmann, Trainer des SV Spellen, vor der Begegnung beim VfvB Ruhrort/Laar bescheiden. "Ich muss erst einmal das Abschlusstraining abwarten. Die personelle Lage sieht nicht gut aus", sagt Bargmann. In der Tabelle steht Ruhrort fünf Punkte hinter dem SVS und wenn es nach dem Spellener Coach geht, dann soll es am Sonntagabend immer noch so sein: "Wir wollen den Gegner auf Abstand halten und mindestens einen Punkt holen. Vielleicht geht auch mehr. Wenn wir die gleiche Einstellung wie zuletzt haben, dann können wir dort was holen."

Quelle: RP
 
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