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Lokalsport
Regen und Sturm können Traber nicht stoppen

Dinslaken. Thomas Panschow gewinnt mit Scoop das Rennen der besten Klasse. Dintrab-Cup der Neutor-Galerie für Anke Börnig.

Regen und Sturm hatten die Technik im Zielturm auf der Trabrennbahn am Bärenkamp außer Gefecht gesetzt, doch nach schnellem fachlichem Eingreifen, und so ging es mit dem Programm etwas später los. Schwierige Verhältnisse herrschten dann "nur" noch draußen für die Akteure.

Das Rennen der besten Klasse räumte Thomas Panschow mit Scoop ab. Und wer für 655:10 gewinnt, der zeichnet wahrlich für einen Knaller verantwortlich. Der Blitzstarter war aus dem zweiten Band alles andere als fliegend abgekommen und folgte am Schluss. Hart innen wurde jeder Meter gespart, und dann schob sich der Außenseiter durch. Enttäuschend war das Abschneiden von Favorit Victory Love, der schon Ende gegenüber nicht mehr weiterkam. Nitro di Casei und Zahier Charisma kamen auf den Plätzen ein, diese Dreierwette zahlte stolze 10.112:10.

Auch in den Viererwett-Rennen des Abends durften sich die findigen Wetter über hohe Auszahlungen freuen. Nach dem späten Ausfall von Pietro Lombardi im Einlauf war zunächst der Weg endgültig frei für Jochen Holzschuh und Dorothy King. Von den dahinter platzierten Beatrice Boko, Dieuwke Frisia und Laila Lobell war es vor allem Letztere, die die Quote nach oben drückte auf 21.504:10.

Auch das Woudstra-Doppel mit 207:10-Chance Delian Breeze, die die Maidenschaft gegen Trainingsgefährtin Evi Fiori ablegte, brachte zusammen mit Velten Cayenne flotte 7461:10 in der Dreierwette.

Erstaunlich viel zahlte die zweite Viererwette des Abends, als sich die für 30:10 gehandelte Harzbeckerin mit Tim Schwarma nach einer langen Offensive gegen Tempomacher Doc Holiday, den braven Eddiereadygo und Direct Flight durchsetzte, was mit 7.613:10 honoriert wurde.

Ging es mit Victory Love auch schief, so entschädigte sich Michael Nimczyk im Rahmen dreimal. Gleich zum verspäteten Auftakt ließ er nichts anbrennen mit Yellow Cat, der als einer von wenigen frischen Siegern nachlegen konnte. Zu diesen zählte ebenfalls in der Anfängerklasse auch Eva Hallinck, die als 19:10-Favoritin gar keine Probleme hatte. Mit Danielle Hallinck folgte der Champion dem Piloten Vrytzen wie der berühmte Schatten und hatte seinen Kontrahenten wohl bereits geknackt, als dieser kurz vor dem Ziel abhob.

Yarrah zeigte der Konkurrenz mit Anke Börnig auf ihm zusagenden Boden in flotten 1:17,6 die Eisen im 13. Lauf zum Dintrab-Cup der Neutor-Galerie. Rita Drees hatte ebenso eine Fahrt übernommen wie Jörg Hafer, doch während der Spitzenreiter mit Cry me a river nur Sechster werden konnte und nur minimal punktete, setzte die Altmeisterin ihre Aufholjagd in diesem Wettbewerb weiter fort. Durch den Ehrenplatz mit Velten Strike Gold holte Drees weiter auf und ist nun mit 62 Punkten dichtauf zu Hafer, der 66 Zähler auf seinem Konto hat.

Überraschend endete der verregnete Abend. Samantha Stolker ließ sich mit dem 439:10-Außenseiter Iron Migliore die bald eroberte Führung im vierten Lauf zum Dintrab-Cup der Traber-Allianz West nicht mehr abjagen. Die 28.127:10 für die Dreierwette mit Henley und Sweet Little Heart waren dann weniger überraschend.

(cb)
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