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Lokalsport
RESG muss die Pflichtaufgabe in Recklinghausen lösen

Walsum. Rollhockey: Walsumer werden vielleicht Spitzenreiter.

Noch im alten Jahr startet die Rückrunde in der Rollhockey-Bundesliga - die RESG Walsum hat dabei eine Pflichtaufgabe vor der Brust. Der Rekordmeister, derzeit Tabellenzweiter, könnte als Spitzenreiter die kurze Winterpause hinter sich bringen, falls neben dem eigenen erhofften Sieg bei Neuling RHC Recklinghausen heute Abend auch der zumindest nicht auszuschließende Patzer von Germania Herringen gegen die IGR Remscheid eintritt.

"Die Zielsetzung ist klar", sagt Trainer Günther Szalek und gibt vor: "Wir müssen von der ersten Minute an mit der gleichen Dominanz agieren wie in der zweiten Halbzeit gegen Valkenswaard."

Die angedachte Möglichkeit, dann möglichst früh den zuletzt weniger eingesetzten Akteuren Spielpraxis zukommen zu lassen, entfällt jedoch, denn ausgerechnet sie fehlen. Tiago Martins fällt aus privaten Gründen aus, Alexander Nottebohm muss fürs Examen büffeln. Zweitkeeper Rainer Lorz konnte erneut nicht trainieren; im Zweifelsfall würde erneut Alexander Poluzyn aufrücken.

Angesichts dieser Personalknappheit ist Günther Szalek froh über eine gute Nachricht. Nuno Rilhas gilt jetzt als "Rollhockey-Deutscher" und belastet nicht mehr das Ausländerkontingent, das mit Xevi Berruezo, Javier Jimenez und Felipe Sturla voll ausgeschöpft wird. "Das macht mich froh, denn es ist nicht schön, immer einem Spieler sagen zu müssen, dass er nicht mitmachen darf", so der RESG-Trainer. Weil Rilhas zur Verfügung steht, durfte sich Pedro Queiros vorzeitig in den Heimaturlaub nach Portugal verabschieden. Das größte Hindernis dürften die äußeren Bedingungen in Recklinghausen sein: "Die niedrige Bande und der Bodenbelag sind nicht der Brüller", sagt Günther Szalek.

(T.K.)
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