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Lokalsport
Robin Bot wiederholt seinen Vorjahreserfolg

Dinslaken. Trabrennen: Mit dem Italiener Triomphe Ferm im Hauptereignis vor SJs Junior C mit Stefan Schonhooven vorne.

Der Jahreshöhepunkt auf der Trabrennbahn am Bärenkamp hatte beste äußere Bedingungen. Entsprechend gut war die Resonanz beim Publikum, weshalb sich die Siegfahrer nicht nur Blumen, sondern stets auch einen warmen Applaus bei der Siegerparade abholen konnten. Grund zum Jubel hatte im Großen Preis wie schon im Vorjahr Robbin Bot.

Im Vorjahr hatte sich Bot mit Jamil Cortina durchgesetzt, vertraute in diesem Jahr allerdings auf den Italiener Triomphe Ferm und hatte sich damit hinter das richtige Pferd gesetzt. Aus dritter Position ging Triomphe Ferm auf der Schlussrunde zur Attacke über, knackte den Widerstand des führenden Popeye Diamant und kam auch durch den Schlussangriff von SJs Junior C nicht mehr in Gefahr.

So konnte Robbin Bot hinter dem 1:18,0 recht sicher trabenden Sieger schon vor der Linie als triumphierende Geste die Peitsche in Richtung Tribüne schwingen. Jamil Cortina war als Vierter mit der Zulage und einem recht aufwendigen Rennverlauf bestens bedient.

Ein Fight auf Biegen und Brechen schien den Stutenlauf entschieden zu haben. Letztlich aber gab es keine Siegerin, denn zwischen der vom Fleck weg führenden Panama Diamant und Celestial Light TK war im Ziel kein Unterschied zu finden: totes Rennen. Deshalb konnten sowohl Gerd Biendl als auch Jan Thijs de Jong zur Ehrung vorfahren. Rob de Vlieger belegte mit Georgeous Love in der ebenfalls mit 15.000 Euro dotierten Prüfung alles andere als weit zurück Rang drei.

Gleich zum Auftakt des Renntages wackelte der Toto. Soviel wie lange nicht und wie in diesem Jahr noch nie zahlte eine Kombinationswette am Bärenkamp. 75.732:10 gab es in der Dreierwette. Der 136:10-Außenseiter Crownjoe Well gab mit Klaus Horn das zwei Runden vor Schluss eroberte Kommando nicht mehr ab und hielt sich die speedige Arlanza und die innen festsitzende Prinzess Betzi vom Leib. Die favorisierten Dayenne Lane und Doc Holiday blieben blass und im Hintertreffen stecken.

Doch auch die Viererwett-Auszahlung des Tages konnte sich mehr als sehen lassen. Im Turf Connect-Preis gab es 40.376:10. Nachdem sich fast die Hälfte der 13 Kandidaten durch Galoppaden vorzeitig verabschiedet hatte, setzte sich die auf der Schlussrunde offensiv vorgetragene Eva Hallinck mit Stefan Schoonhoven gegen Vrytzen, Fideel Transs R und Eldorado noch sicher durch.

Wieder bekamen die Besucher einen Superstar im Trabreiten zu sehen, der sich keine Blöße gab. Ronja Walter beorderte Garry trotz Doppelzulage bald ins Vordertreffen und ging 700 Meter vor dem Ziel an die Spitze, womit die Partie gelaufen war. Mit 1:17,1 über 2150 Meter trabte Garry Tagesbestzeit.

Wieder auf Erfolgskurs fliegt Avion. Julia Knoch begleitete lange bei mäßiger Fahrt den führenden Brazzo, machte Ende gegenüber ernst und sich auf und davon. Damit nahm Avion die in der Deutschen Amateurmeisterschaft unterbrochene Siegesserie im 6. Wertungslauf zum Dintrab-Cup der Neutor-Galerie wieder auf.

Trainer Jochen Holzschuh punktete dann selbst in der Anfängerklasse mit Casanova d'Amour, der nach einem kleinen Schlenker im Einlauf gegen Go Go Jolien aber noch warten und eine Überprüfung seitens der Rennleitung überstehen musste.

(cb)
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