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Lokalsport
Sabsevar As siegt zum fünften Mal hintereinander

Dinslaken. Trabrennen: Gut gefüllte Ränge gestern am Bärenkamp. Seriensieger Garry musste im Trabreiten alles geben.

Etwas später als geplant startete der letzte Renntag vor der Sommerpause am Bärenkamp. Dann aber gab es vor gut gefüllten Rängen bei ansprechenden äußeren Bedingungen guten Sport am Werberenntag für die alljährliche Rennveranstaltung in Drensteinfurt.

Nicht zu stoppen ist Sabsevar As weiter in Dinslaken. Die Stute gewann mit Tom Kooyman bereits zum fünften Mal hintereinander und genoss grenzenloses Vertrauen zu recht: 10:10 gab es auf Sieg. Dafür erhielt der Anhang der Stute auf Platz erstaunliche 23:10 zurück.

Während Tom Kooyman später auch noch Höwings Win Win zu einem allgemein erwarteten Erfolg lenkte, lag das Augenmerk in Bezug auf Seriensieger natürlich wieder einmal auf Garry. Der bei sieben Gastspielen am Bärenkamp noch ungeschlagene Satteltraber stand bei 11:10 natürlich klar in der Favoritenrolle, doch diesmal wurde ihm und Reit-Championesse Ronja Walter alles abverlangt. Bis zum Schluss tobte das Duell mit dem vom Fleck weg führenden Fools Garden und Sina Baruffolo. Beide Reiterinnen zogen alle Register, am Ende reichte es so eben dazu, dass Garry seine weiße Weste behielt.

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung war Robbin Bot mit Getreadyfortakeoff zur Stelle. Nach gewohnt vorsichtigem Beginn verfuhr Bot auch in der Folge nach bewährtem Muster und schritt erst Mitte der letzten Überseite zur Tat. Da aber hakte es ein bisschen, denn die Gangart des 13:10-Favoriten war nicht astrein, Bot trug ihn um den letzten Bogen und saß in der Distanz dann doch hinter dem Sieger, der nun auch ein Seriensieger ist.

Das ist mittlerweile auch Escondia, die nach Erfolgen in Gelsenkirchen und Saarbrücken nun auch in Dinslaken in einem Lauf zum Drensteinfurt-Cup der Amateure mit Sina Baruffolo zum Zug kam.

Diesen Titel trägt nun leider weiter For Children Living, denn das Charity-Pferd traf mit Jörg Hafer einen zu anspruchsvollen Rennverlauf an. Beim Versuch, in dritter Spur vom Ende wegzukommen, ging die für die Kinderkrebsklinik Düsseldorf laufende Stute weite Wege und zog im Einlauf nicht voll durch. El Nino wiederholte mit Sabrina Marks den Erfolg der Vorwoche.

Ohnehin war das stets fälschlich als schwaches Geschlecht deklarierte heute mal wieder zu stark für die "Platzhirsche". Durch Mariska Middelweerd mit Continental Lane und Amateurchampionesse Julia Knoch mit Danimarca Hornline zum Abschluss wurden alle vier Amateurfahren zu einer Beute der Weiblichkeit.

(cb)
 
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