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WSV kommt als Favorit

Lokalsport: WSV kommt als Favorit
Joel Zwikirsch (Mitte), hier im Spiel gegen ETB Schwarz-Weiß Essen, ist für morgen noch fraglich. FOTO: Heiko Kempken
Dinslaken-Hiesfeld. Der TV Jahn Hiesfeld geht als Außenseiter in das Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Wuppertal. Mut macht der Sieg in Düsseldorf. Von Hendrik Gaasterland

Nach dem überraschenden und nervenaufreibenden 2:0-Sieg unter der Woche bei TuRU Düsseldorf gab Coach Jörg Vollack seinen Spielern am Donnerstag trainingsfrei und gönnte seiner Frau und sich zwei erholsame Wellness-Tage. Nur die Reservisten Lukas Kratzer, Kevin Lamidi, Enoch Wölfer und der wiedergenesene Christian Biegierz mussten am Donnerstag in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A aushelfen. Bei der 2:3-Niederlage im Derby gegen Dinslaken 09 reichten aber auch die beiden Tore von Lamidi für Zählbares nicht aus. Doch nach dem nicht eingeplanten Dreier in Düsseldorf - selbst Vollack hatte damit nicht gerechnet - ist das Selbstvertrauen vor dem nächsten Brocken wieder gestiegen. Die "Veilchen" können dies auch gebrauchen, denn mit dem Wuppertaler SV kommt der Spitzenreiter und ein Titelanwärter ins Mühlendorf.

Acht Spieltage sind in der Oberliga absolviert und an der Tabellenspitze rangieren mit 17 Zählern zwei punktgleiche Mannschaften, mit denen vor der Saison zu rechnen war: Wuppertal und der zweitplatzierte KFC Uerdingen. Dem KFC trotzte der TV Jahn zum Auftakt ein torloses Unentschieden ab, wenn sich dies auch gegen den Ersten wiederholen lässt, hätte Vollack keine Einwände: "Die Wuppertaler haben die Uerdinger 5:0 geschlagen. Mehr muss man über die Qualität der Mannschaft eigentlich nicht sagen. Wie ich gelesen habe, konnte sie es sich sogar zuletzt erlauben, einen Mann wie Marvin Ellmann aus disziplinarischen Gründen draußen zu lassen." Mit dem sechsfachen Saison-Torschützen Gaetano Manno verfügt der WSV aber auch ohne Ellmann über genügend Potenzial in der Offensive.

Bei den Hiesfeldern traf Danny Rankl allerdings auch schon fünfmal ins Schwarze. Zuletzt hatte er die Führung in Düsseldorf besorgt. Auf die Schnelligkeit und das Kopfballspiel seines Torjägers hofft Vollack auch gegen den Spitzenreiter: "Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie am Mittwoch in die nächsten Spiele gehen, dann können wir die Klasse halten. Aber ob es auch gegen Wuppertal reicht, werden wir sehen müssen. Das ist noch einmal ein anderes Kaliber und eine schwierigere Aufgabe."

Dem Trainer gefiel es in der Partie bei der TuRU, dass die Hiesfelder auch ohne den kurzfristig erkrankten Maik Goralski in der Abwehr kompakt gestanden haben und vorne zu mehr Möglichkeiten als die Gastgeber gekommen sind. Womöglich kann Innenverteidiger Goralski am Sonntag wieder auflaufen, abwarten muss Vollack noch bei Patrick Polk und Joel Zwikirsch. Hinter beiden Einsätzen steht ein kleines Fragezeichen. "Solche Alternativen wie die Wuppertaler haben wir nicht. Deshalb werden wir es nehmen müssen, wie es kommt", meint der Jahn-Trainer.

Quelle: RP
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