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Lokalsport
Zehn voll besetzte Rennen heute am Bärenkamp

Dinslaken. Der um eine Woche verschobene Renntag bietet ab 18.30 Uhr interessante Prüfungen an. Amateure im Mittelpunkt.

Um eine Woche nach hinten verschoben wurde der zweite Renntag in Dinslaken im Oktober. Der Besetzung hat das nur gut getan, denn der Rennverein kann an diesem Montagabend zehn teils mehr als voll besetzte Rennen anbieten. Vier der zehn Prüfungen sind den Amateuren vorbehalten, darunter auch das Rennen mit Dreier- und Viererwette an dritter Stelle der Abendkarte.

In der Gewinnklasse bis 28.500 Euro stellen sich zehn Gespanne dem Hauptstarter, von denen am Ende vier auf den Plätzen einkommen werden, die für die Königsdisziplin des Wettens relevant sein. Mit dem zuverlässigen Gentleman As (Katie Beer) sollte das Stellpferd gefunden sein, doch hinsichtlich der Pferde, die man dazu spielen muss, kann es breite Diskussionen geben. Schafft es Abraham Barendregt, Harriman glatt über den Kurs zu bringen, sollte dieser ebenso wenig auf dem Wettschein fehlen wie Kay Ray Mo mit Thomas Maaßen, doch auch diese beiden sind unsichere Kandidaten. Prächtig in Schuss ist sagegen Kentucky Hall, der mit Jörg Malmann auch in Hamburg läuferisch überzeugte durch die Außenspur. Die unverändert in der Statistik bundesweit führende Julia Knoch ist mit On the road Rex auch noch nicht aus der Wett-Welt, was sicher auch für Ivalo und Niklas Gutsche zutrifft.

Am vergangenen Renntag war die Jagd auf Billy the Kid TP mit Christoph Pellander bereits eröffnet worden, doch der "Revolverheld" blieb unbeeindruckt. Die Siegesserie müsste zu Beginn komplettiert werden, allein Andrea Dworatzyk mit Dream of Pearl und Jörg Hafer mit Boss Hoss sowie Hannes Bongartz hinter Royal Power sind wohl in der Lage Billy the Kid TP zu erlegen.

Diese Amateure können allesamt zuschauen, wenn ihre Kollegen im fünften Rennen, passenderweise dem fünften Lauf zum Dintrab-Cup der Traber-Allianz West, in den Sulky steigen. Das gemeinte Pferd müsste dann Cremers Boy mit Leonie Kalis sein, doch die zweite Reihe könnte sich als kleines Handicap erweisen. So war es jüngst bei Yankee Maverick, doch diesmal darf Kim Kornau den Hengst wieder von einem weitaus günstigeren Platz ins Geschehen bringen. Mit der zweiten Startreihe dagegen wird Hiltje Tjalsma ein wenig hadern, denn von der Spitze wie beim letzten Erfolg wird es mit Velten New York dieses Mal natürlich nicht gehen.

Spitzenreiter Jörg Hafer steigt im neunten Lauf zum Dintrab-Cup der Neutor-Galerie hinter Victory Dream JB in den Sulky, was ihm fraglos wichtige Zähler für das Gesamtklassement bringen wird, doch ob es die volle Punktzahl wird, sei dahingestellt, da sich mit Unik Mac Laid in der Hand von Thomas Maaßen ein starker Konkurrent im Feld befindet. Dieser bezwang Ende September vor Ort unter anderem Pietro Lombardi, der wiederum mit dabei ist. Ein Sieg von Marie Charlott Wewering würde wohl auch deren Lebensgefährten Robbin Bot beflügeln, der sich zum Abschluss mit Dreamsaremyreality erste Chancen ausrechnen darf.

(cb)
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