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Dinslaken
Stadt hat ein Controlling für Bauinvestitionen eingeführt

Dinslaken. In größeren Kommunalverwaltungen ist es oft schwierig, alle Fachdienste und Mitarbeiter in verantwortlicher Position ständig auf dem Laufenden zu halten. Manches wird - das liegt manchmal in der Natur von Fachleuten - eindimensional betrachtet. Das soll sich künftig bei Baumaßnahmen und damit verbundenen Investitionen in Dinslaken ändern.

Die Stadtverwaltung hat mit Beginn dieses Jahres ein Bauinvestitions-Controlling (BIC) eingeführt. Es soll ein systematisch-planerisches Vorgehen bei Investitionen im Baubereich und jeder Zeit eine Gesamtbetrachtung gewährleisten. Davon werden dem Vernehmen nach sowohl die Verwaltungsspitze als auch die Kommunalpolitik profitieren. Wichtigstes Ziel ist es, unwirtschaftlich erscheinende Investitionen und das Überschreiten von Baukosten zu vermeiden. Dazu, hieß es im Rathaus, bedürfe es einer ganzheitlichen Analyse und Bewertung von Investitionsvorhaben.

Die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit von Investitionen im Baubereich soll so stärker in den Fokus genommen werden. Die neu geschaffene Stelle für das BIC, von Diplom-Ingenieur Volker Pohl besetzt, wird die Arbeit der Fachdienste und Geschäftsbereiche begleiten, bei der Steuerung von Bauprojekten finanzielle und fachliche Aspekte in den Blick nehmen und für ein zielorientiertes Verwenden der Gelder sorgen.

Volker Pohl, jetzt in neuer Funktion, hatte sich beim Umbau der Innenstadt einen Namen als Baustellenmanager gemacht.

Quelle: RP
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