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Dinslaken
Stadt präsentiert die Pläne für den Bahnhofsplatz

Dinslaken. Abgesehen von der Bahnstraße, die bei den kommunalen Planern als nächstes auf der Agenda steht und ein neues Gesicht bekommen wird, gibt es im Technischen Rathaus Visionen für den Bahnhofsplatz, der gegenwärtig auf Reisende mit Bahn, Bus oder Straßenbahn alles andere als einladend wirkt. Wie das im Fachjargon bezeichnete "Mobilitätszentrum" einmal aussehen könnte, wird ab Dienstag, 12. Januar, bis 22. Januar in der Neutor-Galerie gezeigt. Bürgermeister Dr. Michael Heidinger wird die Präsentation am 12. Januar um 14 Uhr eröffnen.

Wie berichtet, hatte die Stadt einen Gestaltungswettbewerb für das Eingangstor zur Innenstadt ausgeschrieben. Der Wettstreit um die vermeintlich besten Ideen wurde durch eine Jury entschieden. Zwei Preisträger haben sich aus den Bewerbern hervorgehoben. Mit diesen werden Gespräche geführt, um herauszufinden, mit welchem Fachbüro an der weiteren Planung gearbeitet wird. Ende des Jahres soll ein Entwurf Grundlage werden für das Beantragen von Fördermitteln.

In der Neutor-Galerie können sich Interessierte alle Wettbewerbsarbeiten ansehen und sich eine eigene Meinung bilden. Zum Wettbewerb: Der Entwurf des Berliner Büros Planorama landete auf dem ersten Platz. Von insgesamt dreizehn Arbeiten erfüllte er nach Ansicht des Preisgerichts am besten die hohen Anforderungen an die Gestaltung des Platzes als neues Entree zur City mit Blick auf die reibungslosen Abläufe der verschiedenen, am Bahnhof zusammenkommenden Verkehrsmittel. Der Entwurf sieht einen ruhigen, von Bäumen eingefassten Platz vor, der die Jury durch seine Klarheit und Ordnung überzeugen konnte.

Auf einem "Teppich" aus anthrazitfarbenem Klinker finden sich der denkmalgeschützte Pavillon, ein Aufenthaltsbereich mit neuem Brunnen sowie der neue Busbahnhof an der Wilhelm-Lantermann-Straße. Ob das bis ins letzte Detail umgesetzt wird, bleibt weiteren Gesprächen vorbehalten. Ziel der Stadt ist, abgesehen von der Platzgestaltung, letztlich, das Bahnhofsgebäude in ihre Hand zu bekommen. Das kann nur gelingen, wenn die Deutsche Bahn der Kommune das Gebäude verkauft. Die Stadt würde das Objekt mit Fördermitteln Dritter instandsetzen und an die Bahn vermieten. Nach gegenwärtigem Stand scheint auch eine teilweise eigene Nutzung (Touristeninformation) nicht ausgeschlossen.

Quelle: RP
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