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Dinslaken
Städtische Grundstücke sind gefragt

Dinslaken. Immobilie ehemaliges Kinderheim und Areal an der Helenenstraße

Die Stadt Dinslaken will zwei kommunale Flächen vermarkten. Es handelt sich um das Grundstück des ehemaligen Kinderheims in Hiesfeld und um ein Areal an der Helenstraße. Beide Flächen sollen künftig für Wohnbebauung genutzt werden.

Für die Hiesfelder Immobilie interessiert sich ein nicht ortansässiger Investor, der nach Abriss des frühren Kinderheimes dort etwa 15 Eigentumswohnhäuser errichten will, die später zu kostengünstigen Preisen (ab 200.000 Euro) verkauft werden sollen. Um Interessenten solch einen Preis anbieten zu können, muss die Kommune allerdings ihrerseits einen reduzierten Grundstückspreis akzeptieren. Im Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung wurde die Thematik im nicht-öffentlichen Teil angesprochen, die Ausschussmitglieder haben noch Beratungsbedarf.

Der besteht auch hinsichtlich des städtischen Grundstücks an der Helenenstraße. Hierfür gibt es zwei Interessenten, ein Dinslakener Wohnungsbauunternehmen und einen privaten Investor. Während das Wohnungsbauunternehmen dort sozial geförderten Wohnraum und Eigentumswohnungen schaffen will, plant der Privatinvestor schwerpunktmäßig Eigentumsmodelle. Die Stadt will das Grundstück in Erbpacht an das Wohnungsbauunternehmen vergeben. Auch hier sprach der Ausschuss noch keine Empfehlung aus. Die endgültige Entscheidung über die beiden Grundstücksverkäufe wird der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung fällen.

(hsd)
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