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Dinslaken
Street Food Festival lockt viele Besucher an

Dinslaken: Street Food Festival lockt viele Besucher an
Aus den Fahrzeugen heraus wurden die Speisen verkauft. FOTO: Jochen Emde
Dinslaken. In Hiesfeld sorgten auch die Acoustic Lounge und der Kunsthandwerkermarkt für Unterhaltung. Von Sara Schumann

Als ob die verschiedenen Köstlichkeiten schon aus mehreren Kilometern Entfernung zu riechen waren, kamen am Sonntag die Besucher scharenweise zum ersten Street Food Festival in Hiesfeld - um eben all die leckeren Gerichte aus Food Trucks zu kosten.

Eine kleine Lok eröffnete die kulinarische Meile auf der Sterkrader Straße und verströmte den Duft von klassischen Burgern. Der Name "Route 66 Grill Burger" verriet, dass hier Profis am Werk waren. Davon gab es an diesem Tag allerdings zahlreiche, so dass gerade die Wahl des perfekten Burgers schwerfiel. Einen "Currywurst Bomber" oder einen "Crazy Avocado Sinner" gefällig? Jörg Wöln aus Hiesfeld entschied sich lieber für den "Bacon-Cheese Attack", den es stilecht aus einem amerikanischen Schulbus serviert gab. "Der schmeckt sehr gut", lobte er und befand das Street Food Festival als ein tolles Ereignis.

Mit Burgern wollten sich Simon und Urs selbstständig machen. "Aber als wir die Idee gefasst hatten, war der Burger-Zug schon abgefahren", erzählte Urs. Also mussten sie sich eine andere Nische suchen. Wandelbar sollte ihr Gericht sein, so dass die verschiedenen Soßen quasi ein neues Produkt kreieren. So kamen sie zum Hot Dog. Klingt zunächst unspektakulär, doch genau das reizte die beiden. "Das ist ein billiges Produkt, welches wir neu umsetzen." Die Brötchen werden nach eigener Rezeptur gebacken, die anderen Produkte kommen von regionalen Erzeugern und selbst wer keine Bio-Wurst isst, für den ist die vegane Wurst eine echte Variante. Neben klassischen Gürkchen und Röstzwiebeln gibt es Apfelketchup und Chilimarmelade. Nach so vielen Leckereien half ein Gang über den Kunsthandwerkermarkt, auf dem auch Maik Rokitta von "Formwechsel" aus Bochum vertreten war. "Ich wollte schöne Dinge aus Skateboards machen", verriet er, der selbst seit 32 Jahren Skateboard fährt und sich dementsprechend mit der Materie auskennt. Eine verrückte Idee, die zu verrückten Ergebnissen führte: Salatbesteck (extra mit veganem Kinderlack überzogen) oder Ketten aus buntem Skateboard-Holz.

Ein paar Meter weiter in Richtung Marktplatz, wo Schlagerfans auf ihre Kosten kamen, pinselten Kinder munter an einer Litfaßsäule. Maler Benjamin Zahn zeigte sich begeistert von dem Fest: "Letztes Mal brauchten wir den ganzen Tag, bis die Säule vollgemalt war, heute gerade einmal zwei Stunden." Nach so viel Trubel konnte nur noch eines helfen - die Bühne der Acoustic Lounge. Nur mit seiner Gitarre stand Chris Keys aus Nordirland da und sang ruhige und doch kraftvolle Lieder, die zum Verweilen auf den Liegestühlen einluden.

Quelle: RP
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