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Dinslaken
Tag der Pflegeberufe in der Neutor Galerie

Dinslaken: Tag der Pflegeberufe in der Neutor Galerie
Sie werben (v.l.): Julian Koch, Christel Brocksch, Jeremia Gonzalez Martinez, Svenja Krämer, Helmut Topel, Matthias Russ, Petra van Meerbeck, Thomas Kirstein, Stefan Hambuch. FOTO: EP
Dinslaken. Dinslakener Netzwerk zeigt auf, wie vielschichtig das Berufsbild sein kann.

"Der Pflegeberuf ist nicht einfach, er ist anspruchsvoll und er bietet viel mehr, als auf den ersten Blick erkennbar", verspricht Helmut Topel, Leiter der Krankenpflegeschule Duisburg. Und die Bezahlung sei inzwischen auch verbessert worden, als Einstiegsgehalt gelten immerhin 2400 bis 2500 Euro.

Und dennoch - der Wunsch, in einem Pflegeberuf zu arbeiten, sei derzeit nicht sehr ausgeprägt bei den jungen Schulabgängern. Das möchte das Dinslakener Netzwerk der Gesundheitswirtschaft ändern. Und hat dazu den ersten "Tag der Pflegeberufe" ins Leben gerufen. Am Freitag, 30. September, werden sich von 10 bis 20 Uhr im ersten Obergeschoss der Neutor Galerie zahlreiche in der Pflege oder in ähnlich gelagerter Branche tätige Unternehmen vorstellen. Mit dabei ist aber auch das Jobcenter. "Wir möchten einfach jungen Menschen eine realistischere Darstellung der einzelnen Pflegeberufe bieten, so Topel weiter. Dazu könne vielleicht eine Messe am besten dienen, vor allem an einem Ort, an dem sich ohnehin viele junge Menschen aufhalten.

Viele Menschen wissen nicht, wie anspruchsvoll Pflege ist, dass sich Pflege nicht nur auf den Bereich "Altenpflege" fokussiert, dass es unterschiedliche Ausbildungen und Pflegestudiengänge gibt. Interessante berufliche Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten, die es auch in diesen Berufen gibt, sollen aufgezeigt werden. Da es sich bei der Zielgruppe um junge Menschen handelt, werden es auch vor allem Auszubildende der einzelnen Pflegeberufe sein, die den jungen Interessierten alle Fragen rund um Ausbildung, Beruf und vor allem ihren Alltag im Berufsleben erzählen werden. Außerdem runden spannende Aktionen den Tag der Pflegeberufe ab.

Da kann man sich im Puls- und Blutdruckmessen üben, steigt in einen Alterssimulationsanzug und erfährt wie es ist, alt zu sein, erlebt die moderne Technik am Krankenbett und sieht den Wandel der Pflegeberufe im Laufe der Jahrzehnte. Außerdem bietet der Tag die Chance, gleich vor Ort nach Praktikumsplätzen nachzufragen.

Und vielleicht bringt der eine oder andere ja auch schon seine fertige Bewerbungsmappe mit.

(big)
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