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Dinslaken
Taschenkontrollen auf der Kirmes

Dinslaken: Taschenkontrollen auf der Kirmes
An der Alleestraße steht das leibliche Wohl im Vordergrund. Die Fahrgeschäfte finden sich zum Großteil auf dem Rundweg über den Platz. FOTO: Lars Fröhlich
Dinslaken. Dinslakener Martinikirmes mit Sicherheitsüberprüfungen. Rucksäcke waren beim Volksfest verboten. Von Florian Langhoff

Vor dem Eingang zur Martinikirmes am Rund der Trabrennbahn knubbelt sich eine kleine Menschentraube. Nein. Die Kirmes ist nicht schon voll, sondern das Sicherheitspersonal kontrolliert am Eingang größere Handtaschen. Ein Mann mit Rucksack wird freundlich darauf hingewiesen, dass Rucksäcke auf dem Rummel dieses Jahr verboten sind. Das neue Sicherheitskonzept greift. Die Kontrollierten sehen das Ganze relativ gelassen und machen sich mit einigen Sekunden Verzögerung auf ihren Weg zwischen den bunt blinkenden Lichtern der Schaustellerbuden und Fahrgeschäfte hindurch.

Und die sind wieder in einer großen Vielfalt vorhanden. "Sind weniger Fahrgeschäfte hier als sonst?", fragt ein Besucher mit Blick auf den geraden Weg, der in etwa der Alleestraße folgt. Hier finden sich nämlich vor allem Stände mit Essensangeboten. Ein Eindruck, der sich so nicht bestätigen lässt. Denn auf dem Rundgang, der über den gesamten Parkplatzbereich an der Trabrennbahn führt, findet sich vom Entenangeln und Dosenwerfen bis zu Fahrgeschäften wie Achterbahn fast alles.

Und die Kirmes am aus der Innenstadt verlagerten Standort scheint sich auch für die Schausteller zu lohnen. "Für uns ist es in den vergangenen Jahren ganz gut gelaufen hier", sagt Diana Deinert. Mit ihrem Entenangel-Stand steht sie relativ nah an einem der Kirmeseingänge in einer Kurve. "Wenn die Leute einmal wissen, wo man zu finden ist, dann kommen sie teilweise auch gezielt zu einem hin", sagt sie. Sie hat viele Gäste, die auch aus anderen Orten kommen, wo sie auf der Kirmes steht und die Punkte vom Entenangeln bis zur Martinikirmes in Dinslaken aufsparen. "Ich bin jetzt seit gut 14 Jahren mit dem Entenangeln auf der Martinikirmes und ich finde den neuen Standort hier ganz gut", sagt die Schaustellerin.

Von Riesenrad bis Autoscooter wird hier eigentlich jeder fündig. Klassiker wie die Geisterbahn, auf der Martinikirmes mit auf einem Schild angekündigter "Gruselgarantie" finden sich ebenso wie das neue Fahrgeschäft "Turbo Force". Hier geht es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern in 40 Meter Höhe. Die Fahrgäste sitzen dabei auf Gondeln, die frei schwingen.

Je später es wird, desto mehr Menschen finden ihren Weg auf die Kirmes. Wirklich eng wird es auf den breit angelegten Wegen zwischen den Schaustellerbuden und Fahrgeschäften hindurch allerdings nicht. Wohl auch, weil die maximale Besucheranzahl für das Gelände noch nicht erreicht wird. Vielleicht zum abschließenden Feuerwerk, das am Dienstag um 21 Uhr stattfindet.

Am heutigen Montag gibt es beim "Familientag" Ermäßigungen auf die Fahrtenpreise. Die 150 Buden und Fahrgeschäfte sind zwischen 14 und 23 Uhr geöffnet. Für Besucher gibt es auf der Trabrennbahn 2500 Parkplätze (Kosten: zwei Euro) zur Verfügung.

Quelle: RP
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