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Dinslaken
Thomas Kattler, FDP

Dinslaken. Als andere über die Parteien schimpften und mit der Politik unzufrieden waren, überlegte Thomas Kattler sich, was er selbst tun könnte, um etwas zu verändern. Er fand für sich heraus, dass die FDP mit ihren liberalen Grundsätzen, zu denen Selbstbestimmung und die Übernahme von Verantwortung gehören, die Partei ist, die seinem Selbstverständnis am ehesten entspricht. Seit dem Jahr 2000 gehört er der FDP an und tritt für sie nun als Landtagskandidat an.

Chancen, in den Landtag zu kommen, rechnet der Oberhausener sich nicht aus, denn er steht auf der FDP-Landesliste ziemlich weit unten. Sein politisches Engagement ist für ihn Hobby, das er ernst nimmt, aber kein Nebenberuf, wie er betont. Thomas Kattler ist 42 Jahre alt, verheiratet und als Vertriebsspezialist in der Apothekenbranche tätig. Für seine Partei will er einen guten Wahlkampf machen, um die FDP voranzubringen.

Die Chancen dafür bewertet Kattler als gut, zudem habe die Partei mit Christian Lindner einen Spitzenkandidaten, der viele Menschen anspreche. Wichtige politische Themen sind für Kattler die dringend notwendige Verbesserung der digitalen Bildung sowie der Verkehrs- und Infrastruktur. Da er selbst im Außendienst tätig ist, steht er mit seinem Wagen oft in Staus. Zu viele Straßen seien in einem schlechten Zustand, zu viele Brücken marode.

"Wir müssen den Investitionsstau angehen", sagt Kattler und fordert "Bewegung statt Stillstand". Während seines Wahlkampfes hat der Liberale den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen den politischen Wechsel wollen. Für seine Partei und für sich hofft er auf acht Prozent der Wählerstimmen. hsd

Quelle: RP
 
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