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Dinslaken
Verwaltung: Betriebshof soll nicht in die Kohlenmischhalle

Dinslaken. Die Verwaltung hat es nun Schwarz auf Weiß vorgelegt. In der Vorlage für den Betriebsausschuss, der am heutigen Mittwoch ab 17 Uhr tagt, verabschiedet sie sich vom zentralen Betriebshof für den DIN-Service auf dem Gelände der Kohlenmischhalle.

Von der Politik möchte die Verwaltung stattdessen zwei Aufträge erhalten: Sie will "weitere Standorte zur Errichtung eines zentralen Baubetriebshofes" sowie die Möglichkeiten zum Ankauf und Bebauung eines Grundstückes mit einem Wertstoffhof, falls möglich mit Grünschnittannahme, prüfen.

Wie die Verwaltung berichtet, haben in den vergangenen Wochen die Planungen belegt, dass sich ein zentraler Betriebshof inklusive Wertstoffhof in Lohberg nicht realisieren lasse. Auch sei es nicht zielführend, am Standort Kohlenmischhalle eine Prüfung der dezentralen Lösung vorzunehmen.

Nun müsse auch geprüft werden, wie sich "Investitionen in den Bestand auf den Haushalt auswirken": Und was wohl noch wichtiger ist: Wie lange der Bestand aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes als gesichert gewertet werden kann? Der Mietvertrag für den Wertstoffhof an der Krengelstraße ist maximal bis 2022 verlängerbar, danach müsse die Stadt das Grundstück räumen oder kaufen. "Die Fläche reicht jedoch für den langfristig erforderlichen Wertstoffhof nicht aus", heißt es in der Ausschussvorlage.

Quelle: RP
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